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Champions League

Nach Remis gegen Tottenham: Eintracht will in London punkten

Frankfurt/Main (dpa)

Nach der Nullnummer gegen Tottenham Hotspur ist für Eintracht Frankfurt in der Champions League weiter alles möglich. Schon in einer Woche kommt es in London zum Rückspiel.

Von dpa

Frankfurts Torwart Kevin Trapp (l) gestikuliert neben Harry Kane von Tottenham. Foto: Arne Dedert/dpa

Nationaltorwart Kevin Trapp richtete nur wenige Minuten nach dem torlosen Remis gegen Tottenham Hotspur eine Kampfansage an den Rivalen von der Insel.

«Wir sind selbstbewusst genug, um auch bei Tottenham unsere Stärken auszuspielen und dort etwas zu holen», sagte der Keeper von Eintracht Frankfurt mit Blick auf das Rückspiel in der Champions-League-Gruppenphase beim Tabellendritten der englischen Premier League am kommenden Mittwoch.

Der Punktgewinn gegen die Startruppe aus London um Topstürmer Harry Kane stärkte das Selbstbewusstsein des hessischen Fußball-Bundesligisten, der wie die Engländer vier Zähler auf dem Konto und damit weiter alle Chancen auf das Weiterkommen hat. «Das ist eine gute Ausgangslage», befand Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche.

Glasner: «Alles ist möglich»

Allerdings mischen auch Tabellenführer Sporting Lissabon (6) und Olympique Marseille (3) im Rennen um den Einzug in die K.o.-Phase weiter kräftig mit. «Die Gruppe ist sehr ausgeglichen, alles ist möglich. Am Ende werden vielleicht die direkten Vergleiche zählen. Um den gegen Tottenham zu gewinnen, wollen wir in London drei Punkte holen», verkündete Eintracht-Trainer Oliver Glasner.

Mit der Leistung seiner Mannschaft war der Österreicher zufrieden, auch wenn sie einige spielerische Defizite offenbarte. «Gratulation an die Spieler, das war ein sehr guter Auftritt», lobte der 49-Jährige. Vor allem läuferisch und kämpferisch überzeugte die Eintracht gegen einen routinierten Gegner. «Wir haben über weite Strecken Paroli geboten, waren mutig und haben uns immer wieder aus dem Druck befreit. Wir können sehr gut mit dem Punkt leben», resümierte Glasner.

Auch wenn es wieder nichts mit dem ersten Heimsieg der Vereinsgeschichte in der Königsklasse wurde, sieht Kapitän Sebastian Rode die Eintracht in der Champions League angekommen. «Wir glauben an unsere Chance in dieser Gruppe und werden alles geben. Auch bei Tottenham werden wir mutig spielen und versuchen etwas mitzunehmen», sagte der Mittelfeldspieler.

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