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Deutsche Eishockey Liga

München und Berlin vor Einzug ins DEL-Finale

Mannheim/Wolfsburg (dpa)

Die Favoriten auf die deutsche Eishockeymeisterschaft haben sich in ihren Playoff-Halbfinals trotz Rückstanden erneut durchgesetzt. Am Sonntag kann bereits eine Entscheidung fallen.

Von dpa

Die Eisbären Berlin machten in Mannheim einen großen Schritt Richtung DEL-Finale. Foto: Uwe Anspach/dpa

Meister Eisbären Berlin und dem EHC Red Bull München fehlen nur noch ein Erfolg zum Einzug ins Playoff-Finale der Deutschen Eishockey Liga.

Berlin siegte am Freitagabend dank eines spektakulären dritten Drittels im zweiten von fünf möglichen Partien bei den Adler Mannheim mit 6:3 (0:1, 1:1, 5:1). München drehte bei den Grizzlys Wolfsburg das Spiel, gewann mit 3:2 (1:2, 2:0, 0:0) und liegt ebenfalls in der Best-of-five-Serie mit 2:0 vorn.

In einer hart umkämpften Begegnung führten die Mannheimer vor 12.670 Zuschauern durch Jordan Szwarz (14. Minute) und Florian Elias (37.) bei einem Gegentor durch Manuel Wiederer (28.) lange Zeit mit 2:1. Im Schlussdurchgang machten die Berliner durch Blaine Bairon (48./57.), Zach Boychuk (55.) und Leonard Pföderl aus einem knappen Rückstand ein 5:2. «Wir haben die Chancen genutzt», schwärmte Berlins Kai Wissmann bei Magentasport über das dritte Drittel. «Sieg ist Sieg und das zählt in den Playoffs.»

Tim Wohlgemuth (58.) für Mannheim und erneut Boychuck (59.) machten den 6:3-Endstand perfekt. «Wir waren nicht so konzentriert in den letzten Minuten», monierte Adler-Profi Elias. «Wir müssen jetzt Videos schauen, regenerieren und dann von der ersten Minute da sein.» Spiel drei steigt am Sonntag (17.00 Uhr/Magentasport) in Berlin.

Nach der klaren 1:5-Auftaktniederlage in München starteten die Grizzlys vor 3261 Zuschauern in Wolfsburg furios. Durch Tore von Anthony Rech (7. Minute) und Phil Hungerecker 75 Sekunden später lagen die Gastgeber schnell mit 2:0 vorn. Austin Ortega konnte für den Titelanwärter knapp fünf Minuten vor Ende des ersten Drittels verkürzen. Nach dem 2:2-Ausgleich durch Benjamin Smith (25.) drehte Maximilian Kastner nach 36 Minuten endgültig die Partie.

«Wir haben gut angefangen und hatten auch genug Chancen. Heute lag es an Kleinigkeiten», sagte Grizzlys-Profi Fabio Pfohl. «Jetzt müssen wir das Spiel schnell abhaken. Wir glauben weiterhin an uns.» München dagegen hat am Sonntag (14.00 Uhr/Magentasport) die erste Chance, den Finaleinzug perfekt zu machen. «Wir wissen, was wir können. Wir müssen unser Spiel weiter machen», erklärte Torhüter Henrik Haukeland.

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