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Motorrad-WM

Moto2: Schrötter Fünfter - Bradl bei MotoGP-Comeback raus

Barcelona (dpa)

Motorrad-Pilot Marcel Schrötter muss in der WM-Saison weiter auf seinen ersten Podiumsplatz warten.

Von dpa

Moto-2-Pilot Marcel Schrötter fuhr in Barcelona als Fünfter ins Ziel. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Der 29 Jahre alte Bayer aus Landsberg wurde in der Moto2-Klasse beim Großen Preis von Katalonien in Barcelona Fünfter. Im Ziel hatte er auf seiner Kalex etwas weniger als eine Sekunde Rückstand auf den dritten Platz. In der Gesamtwertung blieb Schrötter nach dem neunten von 20 Rennen mit nun 75 Punkten auf Rang sieben. Das nächste Rennen findet am 19. Juni auf dem Sachsenring statt.

Sieger in Barcelona wurde der Italiener Celestino Vietti. Durch seinen dritten Saisonerfolg ist er mit 133 Zählern wieder alleiniger Führender im Klassement vor dem Japaner Ai Ogura (117 Punkte) und dem Spanier Aron Canet (109). Canet war kurz vor dem Ziel in Barcelona noch von Vietti überholt worden und lag am Ende nur 0,081 Sekunden hinter dem Gewinner.

Bradl nach Sturz raus

Das Comeback von Stefan Bradl in der MotoGP endete schon in der ersten Runde. Der 32 Jahre alte Zahlinger stürzte mit seiner Honda in Kurve zehn und schied aus. Bradl hatte das Motorrad vom achtmaligen Weltmeister Marc Marquez übernommen. Der Spanier hatte sich in der vergangenen Woche zum vierten Mal an seinem Oberarm operieren lassen müssen, den er sich im Juni 2020 verletzt hatte.

Bradl war in den zurückliegenden Jahren immer mal wieder für den verletzten Ex-Weltmeister eingesprungen. Marquez wird nach der OP noch für längere Zeit fehlen. Das Rennen in Barcelona entschied der WM-Führende und Weltmeister Fabio Quartararo aus Frankreich für sich.

Das Rennen in Barcelona entschied der WM-Führende und Weltmeister Fabio Quartararo aus Frankreich für sich. Dessen Titelrivale Aleix Espargargo unterlief ein folgenschwerer Fehler. Weil er dachte, das Rennen sei schon beendet, nahm der Spanier nach der vorletzten Runde das Gas raus und begann, den Zuschauern zuzuwinken.

Als er sein Missgeschick bemerkte, war es schon zu spät. Statt Zweiter wurde er am Ende nur Fünfter. «Ich darf diese Fehler nicht machen, wenn ich die Meisterschaft gewinnen will», sagte Espargaro. «Ich muss mich bei meinem Team entschuldigen. Das war inakzeptabel.» Er blieb in der Gesamtwertung dennoch Zweiter. Sein Rückstand auf Quartararo beträgt nun schon 22 Punkte.

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