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CHIO in Aachen

Springreiterin Wargers im Großen Preis dabei

Aachen (dpa)

Jana Wargers sorgt am Freitag für das herausragende Ergebnis der Reit-Gastgeber beim CHIO in Aachen. Die Springreiterin wird Dritte im Preis von Nordrhein-Westfalen.

Von Claas Hennig, dpa

Beste Deutsche beim Preis von Nordrhein-Westfalen: Jana Wargers auf «Limbridge» überspringt ein Hindernis. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Jana Wargers hat sich im Preis von Nordrhein-Westfalen beim CHIO in Aachen vor allem selbst überrascht: «Unglaublich! Ich bin super happy und habe absolut nicht damit nicht gerechnet, aber mein Pferd hat so gut mitgemacht.»

«Ich bin echt stolz auf ihn», sagte die 29-Jährige aus Emsdetten nach ihrem starken dritten Platz auf ihrem Hengst Limbridge. Im Stechen der wichtigsten Springprüfung des Tages blieb das Duo ebenso fehlerfrei wie der siegreiche Franzose Nicolas Delmotte auf Urvoso du Roch und der zweitplatzierte Brite Scott Brash auf Hello Jefferson. Wargers war die Langsamste des Trios. Nur diese drei Paare hatten auch das Stechen der mit 200.000 Euro dotierten Prüfung erreicht.

Beim Großen Preis am Sonntag dabei

Mit ihrer Vorstellung sind Wargers und Limbridge auch beim mit einer Million Euro dotierten Großen Preis am Sonntag dabei. Zu den geschlagenen Reitern zählte am Freitag auch der britische Olympiasieger Ben Maher mit seinem Wunder-Wallach Explosive. Nach acht Fehlerpunkten landete das Duo auf Rang 33.

Nicht am Start war Marcus Ehning. Der 47-Jährige hatte nach seinem Sturz am Vorabend auf eine Teilnahme verzichtet. «Auch wenn es mir wieder gut geht: Das ist hier der CHIO Aachen, und dort startet man nur, wenn man definitiv bei 100 Prozent ist», sagte der Reiter aus Borken.

Ehning war in der Vorbereitung auf den Nationenpreis auf dem Abreiteplatz mit seinem Pferd A la Carte zu Fall gekommen. Ob er bis Sonntag noch in einer Prüfung in Aachen antritt, ließ er offen.

Zahlreiche in Dressur Spitzenpferde werden geschont

Weniger hochklassig besetzt sind beim CHIO in diesem Jahr die Dressur- und Vielseitigkeits-Konkurrenzen. Dies liegt vor allem am ungewohnten CHIO-Termin im September: Olympia ist vorbei, in der Dressur war die EM in der vergangenen, die EM in der Vielseitigkeit steht in der nächsten Woche in Avenches in der Schweiz an. So verzichten einige Top-Reiterinnen und Reiter, zahlreiche Spitzenpferde werden geschont.

Das gilt auch für das deutsche Dressur-Team. Dennoch reichte es im Nationenpreis nach dem Grand Prix für das Quartett um die zweimalige Olympiasieger Jessica von Bredow-Werndl und die siebenmalige Olympiasiegerin Isabell Werth zu Platz eins. Die Entscheidung fällt am Samstag im Grand Prix Special und am Sonntag in der Kür.

In der Vielseitigkeit rangiert die deutsche Mannschaft um die zweimalige Team-Olympiasiegerin Ingrid Klimke nach den Teildisziplinen Dressur und Springen an fünfter und vorletzter Stelle. Die Nationenwertung wird am Samstag im Gelände entschieden.

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