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Olympische Winterspiele

Frenzel: «Die Tapeten kamen leicht von den Wänden»

Zhangjiakou (dpa)

Der Nordische Kombinierer Eric Frenzel hat sich vom ersten Corona-Schock im Quarantäne-Hotel bei den Olympischen Winterspielen in Peking erholt.

Von dpa

Kombinierer Eric Frenzel befindet sich derzeit in China in einer Quarantäneeinrichtung. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

«Mental geht es sehr, sehr bergauf. Mir werden alle Wünsche erfüllt, von dem her kann ich mich nicht beschweren», sagte der 33 Jahre alte Olympiasieger im ZDF. Frenzel war nach Ankunft in China positiv auf das Coronavirus getestet worden und musste sich in eine Quarantäneeinrichtung begeben.

Dort hatten zunächst fragwürdige Bedingungen geherrscht. «Das war schon ein recht großer Schock, als ich hier angekommen bin. Das war nicht das erwartete Hotel. Die Tapeten kamen leicht von den Wänden. Das war schon sehr ernüchternd», beschrieb Frenzel, dessen Tests bislang weiter positiv sind. Das erste Einzel an diesem Mittwoch ist bereits abgeschrieben, in der kommenden Woche stehen auf der Großschanze noch zwei Entscheidungen an. Sobald Frenzel zwei negative PCR-Tests nacheinander, zwischen denen mindestens 24 Stunden liegen, vorweisen kann, darf er die Quarantäne verlassen.

Entscheidend beim PCR-Test ist die Höhe des sogenannten CT-Werts (Cycle Threshold). Der Wert gibt an, wie ansteckend eine Person ist, je niedriger desto ansteckender. Nach Empfehlung des Robert Koch-Instituts gilt man in Deutschland ab einem Wert größer als 30 als nicht mehr ansteckend. In China gelten andere Standards, unabhängig von den Winterspielen. Wegen der heftigen Kritik an den unterschiedlichen und teils unklaren Vorgaben lockerten die Organisatoren aber die Vorgaben für die Olympia-Blase. Der Grenzwert wurde wenige Tage vor der Eröffnungsfeier auf 35 gesenkt.

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