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Sportpolitik

Kreml: Verbände sollen für Teilnahme an Wettbewerben kämpfen

Moskau (dpa)

Nach dem Ausschluss russischer Athleten und Athletinnen von internationalen Wettkämpfen wegen Moskaus Krieg gegen die Ukraine hat der Kreml die Sportverbände im eigenen Land zum «Kampf» für eine Teilnahme aufgerufen.

Von dpa

Kremlsprecher Dmitri Peskow nimmt an einer Videokonferenz im Moskauer Kreml teil. Foto: Alexei Nikolsky/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

«Unser Spitzensport kann und sollte das Recht haben, an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen, wir müssen dafür kämpfen», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Er verwies auf die Entscheidung des Boxweltverbandes IBA, der Sportler aus Russland und Belarus inzwischen wieder zu seinen Wettkämpfen zugelassen hat. Der aus Russland stammende Verbandspräsident Umar Kremlew hatte zur Begründung gesagt: «Es ist unser aller Pflicht, Sport und Athleten von der Politik fernzuhalten.»

Kremlsprecher Peskow sagte dazu: «Das ist bisher ein sehr seltenes Beispiel für einen Verband, der die Interessen unserer Athleten verteidigt.» Dies sollte für Verbände und Behörden «zusätzlicher Ansporn» sein, sich ebenfalls für die russischen Athleten einzusetzen.

Verschiedene Verbände wie der Biathlon-Weltverband, der Fußball-Weltverband FIFA und die Europäische Fußball-Union UEFA haben Russland und Belarus als Reaktion auf den Ende Februar begonnenen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen.

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