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Krieg in der Ukraine

Russischer Fußballer Dsjuba: «Ich bin stolz, Russe zu sein»

Berlin (dpa)

Der russische Fußball-Nationalspieler Artjom Dsjuba kritisiert den Umgang mit russischen Sportlern während des Ukraine-Krieges.

Von dpa

Russlands Artjom Dsjuba würde sich wünschen, dass sich «die Politik aus dem Sport raushalten möge». Foto: Jonathan Nackstrand/Pool AFP/dpa

«Krieg ist beängstigend. Aber ich bin schockiert von menschlicher Aggression und Hass», schrieb der Fußballer auf Instagram. «Ich bin gegen eine Diskriminierung auf Grundlage von Nationalität.»

Er schäme sich nicht für seine Nationalität. «Ich bin stolz, Russe zu sein. Und ich verstehe nicht, warum Athleten leiden müssen», schrieb Dsjuba, der aktuell in St. Petersburg spielt. Er sei gegen eine Doppelmoral. «Warum sagen immer alle, dass sich der Sport aus der Politik raushalten soll, aber bei erster Gelegenheit, wenn es gegen Russland geht, wird dieses Prinzip vollständig vergessen?»

«Der Krieg wird enden, aber menschliche Beziehungen bleiben», schrieb der Nationalspieler mit Blick auf andere Sportler, die das Verhalten der russischen Athleten in den vergangenen Tagen kritisiert hatten. «Und an einige Kollegen, die in Villen in England auf ihrem Hintern hocken und böse Dinge sagen: Das kann uns nicht kränken, wir verstehen das alle!»

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