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Fall Peng Shuai: Djokovic befürwortet «mutigen» WTA-Kurs

Madrid (dpa)

Tennis-Star Novak Djokovic befürwortet im Fall Peng Shuai den Kurs der Frauen-Profi-Tennis-Organisation WTA und äußert sich besorgt um die Gesundheit der Spielerin.

Von dpa

Sorgt sich um Tennisspielerin Peng Shuai: Novak Djokovic. Foto: Manu Fernandez/AP/dpa

«Ich unterstütze die Haltung der WTA voll und ganz, weil wir nicht genug Informationen über Peng Shuai und ihr Wohlergehen haben», sagte Djokovic. Ihre Gesundheit sei «von größter Bedeutung» für die Tenniswelt. «Es geht hier um das Leben einer Tennisspielerin, also müssen wir als Tennisgemeinschaft zusammenstehen», sagte der 34-jährige Serbe.

Am Mittwoch hatte die WTA angekündigt, alle Turniere in China und Hongkong aufgrund der Sorge um die Tennisspielerin auszusetzen. «Mit gutem Gewissen sehe ich nicht, wie wir unsere Athleten fragen können, dort anzutreten, wenn Peng Shuai nicht erlaubt ist, frei zu kommunizieren», hatte der Chef der Frauen-Profi-Tennis-Organisation Steve Simon in der Mitteilung erklärt. Djokovic bezeichnete die Entscheidung als «sehr mutig».

Peng Shuai, die frühere Nummer eins der Doppel-Weltrangliste hatte Anfang November im sozialen Netzwerk Weibo Vorwürfe wegen eines sexuellen Übergriffs durch einen chinesischen Spitzenpolitiker veröffentlicht. Ihr Post wurde bald danach gelöscht. Seither äußerten Sportler, Politiker und Menschenrechtler Sorgen um das Wohlergehen der Tennisspielerin. Die WTA vermutet, sie wird unter Druck gesetzt und kann sich nicht mehr frei bewegen.

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