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28. Spieltag

Bayern siegen in Freiburg - BVB verliert gegen Leipzig

Berlin (dpa)

Der FC Bayern hat es nach dem Sieg in Freiburg nicht mehr weit zur nächsten Meisterschaft. Doch ein kurioser Wechselfehler lässt den Erfolg in den Hintergrund treten. Dortmund stolpert gegen RB.

Von dpa

Die Bayern setzten sich dank einer starken zweiten Hälfte in Freiburg durch. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Der FC Bayern ist weiter auf klarem Kurs zur zehnten deutschen Fußball-Meisterschaft in Serie. Allerdings müssen die Münchener nach dem 4:1 (0:0) beim SC Freiburg ein Nachspiel fürchten. Denn der souveräne Bundesliga-Tabellenführer war für einige Sekunden mit zwölf Profis auf dem Platz.

Von der Konkurrenz haben die Bayern derzeit kaum etwas zu fürchten, Verfolger Borussia Dortmund verlor am Abend verdient mit 1:4 (0:2) gegen RB Leipzig im erstmals nach zwei Jahren mit über 81.000 Zuschauern ausverkauften Signal Iduna Park. Der Rückstand auf die Münchner beträgt für den BVB nun neun Punkte.

Am Tabellenende wird die Situation für Hertha BSC immer dramatischer. Für Felix Magath lief das Comeback auf die Bundesliga-Trainerbank der Berliner beim 1:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen enttäuschend. Hertha rutschte wieder auf den vorletzten Platz, weil sich Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart beim 1:1 (0:1) die Punkte teilten.

Goretzka trifft bei Comeback

Die ambitionierte TSG 1899 Hoffenheim kassierte eine unerwartete 1:2 (0:1)-Heimpleite gegen den VfL Bochum. Eintracht Frankfurt kam gegen Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth nicht über eine Nullnummer hinaus.

Vier Monate nach seinem zuvor letzten Einsatz brachte Leon Goretzka die Bayern per Kopf nach einem Freistoß von Joshua Kimmich in Führung (58.). Nur fünf Minuten später aber tobten die Fans der Gastgeber, als Superjoker Nils Petersen 17 Sekunden nach seiner Einwechslung das 1:1 erzielte. Die Münchner aber ließen sich nicht beirren, Serge Gnabry (73.), Kingsley Coman (82.) und Marcel Sabitzer (90.+6) entschieden die Partie. Doch für Diskussionsstoff sorgte der Wechselfehler um Comain der Schlussphase.

Leipzig als Dortmunder Stimmungskiller

RB Leipzig machte im Top-Spiel den Stimmungskiller bei der lang ersehnten BVB-Party. Konrad Laimer brachte die Leipziger mit einem Doppelpack in der 21. und 30. Minute schon vor der Pause mit 2:0 in Führung. Christopher Nkunku (57.) und Dani Olmo (86.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Nur Donyell Malen (84.) traf für Dortmund. Die Leipziger festigten damit Rang vier und dürfen auf die erneute Qualifikation für die Champions League hoffen.

Bei der Hertha hatte Coach Magath auf den Effekt eines Trainingslagers im ostwestfälischen Harsewinkel gehofft. Doch jubeln durften zunächst die Leverkusener. Lucas Alario brachte die Werkself in der 35. Minute in Führung, Karim Bellarabi ließ prompt das 2:0 folgen (40.). Noch vor der Pause schlugen die Berliner dank Vladimir Darida (42.) zurück. Mehr aber gelang den Gästen nicht. Für Magath, der nach seiner Corona-Infektion erstmals bei Hertha an der Seitenlinie stand, wird seine Rettermission ein hartes Stück Arbeit.

Stuttgart punktet erneut, Dämpfer für TSG

Dagegen konnten die Stuttgarter im Abstiegskampf erneut punkten. Sasa Kalajdzic belohnte die Schwaben in Bielefeld mit seinem Elfmetertor in der 25. Minute für einen bis dahin überzeugenden Auftritt. Doch der VfB nutzte seine vielen weiteren Chancen nicht. So kamen die Bielefelder durch Florian Krügers Ausgleich (59.) zum Punktgewinn.

Einen Dämpfer für ihre Champions-League-Hoffnungen musste Hoffenheim hinnehmen. Gleich zweimal nutzte Bochums Takuma Asano Vorlagen von VfL-Schlussmann Manuel Riemann für Kontertore (28./59.). David Raums zwischenzeitlicher Ausgleich (54.) war für die Gastgeber zu wenig.

Ernüchternd verlief der Nachmittag auch für die Frankfurter. Trotz drückender Überlegenheit gelang den Hessen kein Sieg gegen Fürth. Die Generalprobe der Eintracht für den Europa-League-Knüller gegen den FC Barcelona war missraten.

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