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Radsport

Das bringt der Tag bei der Tour de France

Tomblaine (dpa)

Tadej Pogacar übernimmt schon vor den Bergen das Gelbe Trikot der Tour de France. Die Konkurrenz muss den Slowenen nun vermehrt unter Druck setzen, um noch eine Chance zu haben.

Von dpa

Tadej Pogacar geht im Gelben Trikot in die erste Bergetappe der Tour. Foto: David Stockman/BELGA/dpa

Die erste Bergankunft der 109. Tour de France hat es in sich. Die Super Planche des Belles Filles in den Vogesen weist am Ende gewaltige Steigungen auf.

Der Gesamtführende Tadej Pogacar will die 176,3 Kilometer lange Etappe mit Start in Tomblaine gewinnen: «Natürlich will ich dort den Sieg. Das ist ein besonderer Anstieg für mich.»

Schotter auf der Skipiste

Der finale Anstieg ist nur sieben Kilometer lang, hat es aber in sich. Zum einen kommen die steilsten Abschnitte mit 20 und 24 Prozent ganz am Ende. Und um das Ganze noch ein wenig schwieriger zu gestalten, hat man nicht die ganze Auffahrt asphaltiert, die eigentlich als Skipiste konzipiert ist. So müssen sich die Profis auch über einige Meter Schotter quälen.

Urska an der Ziellinie

Der Anstieg zur Planche ist für Tadej Pogacar ohnehin besonders. 2020 gewann er dort durch einen Etappensieg am vorletzten Tag die Tour de France. Und auch diesmal dürfte die Motivation passen. «Meine Freundin wird an der Ziellinie stehen, und meine Eltern werden auch da sein», sagte Pogacar. Freundin Urska Zigart ist ebenfalls Radprofi.

Chance für Kämna

Beim diesjährigen Giro d'Italia gewann Lennard Kämna die erste Bergankunft. Bei der Tour könnte dem 25-Jährigen ein ähnlicher Coup gelingen. Sein Team Bora-hansgrohe will einen Fahrer in eine Ausreißergruppe schicken, und Kämna ist mit seinen Qualitäten am Berg prädestiniert dafür. Die meisten Sportchefs rechnen zudem damit, dass eine Gruppe durchkommt.

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