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Radsport

Das bringt der Tag bei der Tour de France

Aigle (dpa)

Den größten Teil der neunten Etappe verbringen die Fahrer der Tour de France in der Schweiz. Das große Finale steigt jedoch auf der französischen Seite in einem Skigebiet.

Von dpa

Attacken auf den Gesamtführenden Tadej Pogacar (l) werden auf der neunten Etappe kaum möglich sein. Foto: Anne-Christine Poujoulat/AFP/dpa

Vor dem ersten Ruhetag steht die erste richtige Alpenetappe der Tour de France an. Auf dem 192,9 Kilometer langen Weg von Aigle nach Chatel Les Portes du Soleil müssen vier Anstiege bewältigt werden, wovon zwei der ersten Kategorie zugeordnet wurden.

Zu Besuch bei den Chefs

Die neunte Etappe startet in Aigle am Sitz des Radsport-Weltverbandes UCI. Wer sich als Zuschauer dort positioniert, bekommt die Fahrer zweimal zu Gesicht. Denn von Aigle aus macht das Peloton eine Schleife durch die Schweiz, ehe es erneut bei der UCI vorbeischaut. Da am Montag der erste Ruhetag ansteht, können die Profis etwas mehr Kräfte investieren als auf einer normalen Alpenetappe.

Zu leicht für Attacken

Der Anstieg zum Pas de Morgins kurz vor dem Ziel ist zwar mit über 15 Kilometern recht lang, doch nie wirklich schwer. Spitzenreiter Tadej Pogacar wird man mit Attacken nicht abhängen können. Dann folgt eine etwa sechs Kilometer lange Abfahrt, ehe es - sehr moderat steigend - vier Kilometer hoch zum Ziel geht.

Corona-Sorge

Am Samstagmorgen schreckten zwei Corona-Fälle das Peloton auf. Pogacars Helfer Vegard Stake Laengen und Geoffrey Bouchard mussten das Rennen aufgeben. Nach über einer Woche Ruhe ist das Virus plötzlich zurück. Selbstredend geht die Sorge vor weiteren Fällen um. Die Teams und der Veranstalter ASO werden die Entwicklung genau verfolgen und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.

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