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Personalien und Statistik

Der 29. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf (dpa)

Der 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga beginnt mit dem Freitagsspiel VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund. Die weiteren Begegnungen im Überblick:

Von dpa

Das Berliner Olympiastadion wird zum Derby zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Union erstmals seit Januar 2020 wieder ausverkauft sein. Foto: Andreas Gora/dpa

1. FC Köln - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Köln hat als Tabellenachter immer noch Hoffnung auf einen internationalen Startplatz, Mainz mit zwei Punkten weniger theoretisch auch noch.

Statistik: In zehn Bundesligaspielen konnten die Rheinhessen nur einmal in Köln gewinnen - im Vorjahr mit 3:2. Anschließend wurde FC-Coach Gisdol entlassen.

Personal: Die Kölner müssen gleich auf sechs Profis verzichten, haben aber Torjäger Modeste wieder an Bord. Bei den Gästen fehlen weiterhin St. Juste und Burgzorg.

Besonderes: Die Mainzer absolvieren nach den Auftritten in Mönchengladbach und Augsburg ihr drittes Auswärtsspiel innerhalb einer Woche. Ausbeute bislang: Ein Punkt.

SpVgg Greuther Fürth - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Der Abstieg von Schlusslicht Fürth scheint sicher. Zehn Punkte liegen die Franken hinter Relegationsplatz 16. Gladbach harrt im Mittelfeld - fernab der Europapokal- und Abstiegsränge.

Statistik: Die Kleeblätter gewannen keines ihrer elf Pflichtspiele gegen die Borussen. In der Hinrunde gingen die Fürther mit 0:4 unter.

Personal: Bei den Franken soll Asta die Position des verletzten Verteidigers Meyerhöfer einnehmen. Bei Gladbach könnten die Offensivspieler Thuram und Hofmann in die Startelf zurückkehren.

Besonderes: Fürths Kapitän Hrgota trifft auf seinen Ex-Verein. Die ersten 69 Bundesliga-Spiele bestritt der Schwede für die Fohlen.

FC Bayern München - FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Vor dem wichtigen Champions-League-Rückspiel gegen Villarreal können die Bayern denn nächsten Schritt zum zehnten Meistertitel am Stück machen. Der FCA kann nach bislang zwei Siegen in seiner englischen Woche in der Allianz Arena befreit auftreten.

Statistik: Thomas Müller strebt seinen 300. Ligasieg mit dem FC Bayern an. Kein Bundesliga-Profi gewann so oft mit einem Verein.

Personal: Bayern wird rotieren: Süle und Goretzka kommen rein, Davies bekommt eine Pause. Bei Augsburg fehlt neben Gruezo (Gelbsperre) kurzfristig auch Pedersen (Corona).

Besonderes: Bayern-Torjäger Robert Lewandowski spielte fünfmal gegen seinen polnischen Landsmann und aktuellen FCA-Torwart Rafal Gikiewicz und traf jedesmal.

VfL Wolfsburg - Arminia Bielefeld (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Beide Teams sind formschwach. Wolfsburg kassierte zuletzt drei Niederlagen in Serie. Die Arminia holte nur einen Zähler aus den vergangenen fünf Partien.

Statistik: Wolfsburg spielt gern gegen Bielefeld. Aus den vergangenen sieben Pflichtspielen gab es sechs Erfolge und ein Unentschieden.

Personal: VfL-Kapitän Casteels kehrt wieder ins Tor zurück. Bei der Arminia gibt es noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Nilsson. Vasiliadis fällt aus.

Besonderes: Beide Trainer beendeten ihre DFB-Trainerausbildung als Jahrgangsbeste. Kohfeldt im Jahr 2015 und Bielefelds Kramer zwei Jahre zuvor.

Hertha BSC - 1. FC Union Berlin (Samstag, 18.30 Uhr)

Situation: Hertha ist nach der Niederlage in Leverkusen wieder auf Platz 17 abgerutscht. Union hat dagegen sein ursprüngliches Saisonziel von 40 Punkten erreicht und peilt nun den Europapokal an.

Statistik: Union kann den dritten Derby-Sieg in dieser Saison schaffen. Das Hinspiel gewannen die Eisernen 2:0. Im Achtelfinale des DFB-Pokals im Januar schlug Union Hertha im Olympiastadion mit 3:2.

Personal: Die Stammkeeper Schwolow und Luthe fehlen. Bei Hertha dürfte Lotka zwischen den Pfosten stehen, bei Union Rönnow. Bei Hertha sind Stark, Plattenhardt und Pekarik zudem fraglich.

Besonderes: Im dritten Spiel in dieser Saison trifft Union-Coach Fischer auf den dritten Hertha-Trainer. Nach Dardai und Korkut sitzt nun Magath auf der Bank der Alten Dame.

VfL Bochum - Bayer Leverkusen (Sonntag, 15.30 Uhr)

Situation: Für den Aufsteiger aus Bochum ist der Klassenverbleib nach dem 2:1 in Hoffenheim zum Greifen nahe. Das zweitbeste Rückrundenteam aus Leverkusen will Rang drei festigen.

Statistik: Der VfL kam in den vergangenen fünf Partien gegen die Werkself zu keinem Sieg und verbuchte nur zwei Punkte. Auch in der Liga-Gesamtbilanz liegen die Gäste mit 25 Siegen, 12 Remis und 16 Niederlagen vorn.

Personal: Beim Revierclub fehlen Locadia und Antwi-Adjei. Zoller kehrt nach auskuriertem Kreuzbandriss zurück. Die Ausfallliste beim Gegner mit Namen wie Wirtz, Frimpong, Adli, Fosu-Mensah und Lunew ist länger. Stürmer Azmoun ist wegen eines Infekts fraglich.

Besonderes: Für das Heimspiel eins nach der abgebrochenen Skandalpartie gegen Mönchengladbach hat der VfL Maßnahmen ergriffen. Die Installation zusätzlicher Videotechnik, mit deren Hilfe potenzielle Täter schnell überführt werden können, soll abschreckende Wirkung haben. Auf Kollektivstrafen wie ein Becherverbot verzichtete die Clubführung nach intensiven Diskussionen.

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg (Sonntag, 17.30 Uhr)

Situation: Die Eintracht kann im Kampf um einen internationalen Startplatz mit einem Erfolg bis auf drei Punkte an den Rivalen heranrücken. Der Tabellenfünfte aus Freiburg wartet seit drei Spielen auf einen Sieg.

Statistik: Die Bilanz aus 35 Bundesligaduellen ist fast ausgeglichen. 15 Mal gewann die Eintracht, 13 Mal Freiburg. Der letzte Sieg der Breisgauer in Frankfurt liegt allerdings schon fünf Jahre zurück.

Personal: Die Hessen können in Bestbesetzung antreten. Trainer Glasner ließ offen, ob er nach dem kräftezehrenden Europa-League-Spiel gegen Barcelona rotiert. Freiburg muss auf den verletzten Mittelfeldspieler Schade verzichten.

Besonderes: Frankfurt ist seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen. Die bisher letzte Niederlage gab es Ende Februar gegen den FC Bayern.

RB Leipzig - TSG 1899 Hoffenheim (Sonntag, 19.30 Uhr)

Situation: Leipzig ist Vierter, Hoffenheim Sechster. Doch beide Teams trennen bereits vier Punkte. Wollen die schwächelnden Hoffenheimer in die Champions League, dürfen sie in Leipzig nicht verlieren.

Statistik: In bisher elf Begegnungen erzielte Leipzig nur 15 Tore gegen Hoffenheim. Dafür kassierte RB mit dem 2:5 im April 2018 seine höchste Heimniederlage in der Bundesliga.

Personal: Bei Leipzig fehlt Haidara, dafür könnten Poulsen und Adams zurückkehren. Hoffenheim hat viele Verletzte und in Geiger und Rudy zwei neue Corona-Fälle. Zudem sind Raum, Vogt und Akpoguma gesperrt.

Besonderes: RB-Trainer Tedesco hat in seinen 14 Spielen bisher 2,1 Punkte pro Partie geholt. Damit ist er vorerst der erfolgreichste Leipziger Bundesliga-Trainer.

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