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Fußball-Bundesliga am Samstag: Sechs Spiele, sechs Köpfe

Berlin (dpa)

Filip Kostic soll in Frankfurt angeblich seinen Abgang zu Lazio Rom forcieren. Abwanderungsgedanken hat Anthony Modeste nicht mehr. Der Torjäger fühlt sich wieder wohl in Köln.

Von dpa

Kölns Anthony Modeste (2.v.l.) hat in zwei Saisonspielen bereits drei Scorer gesammelt. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Nach zwei torreichen Spieltagen stehen die Stürmer auch am Samstag wieder im Blickpunkt. Muss Hertha BSC dabei wieder einen Viererpack von Robert Lewandowski fürchten? Bei Eintracht Frankfurt könnte dagegen ein Schlüsselspieler gar nicht mehr auflaufen.

1. FC Köln - VfL Bochum

ANTHONY MODESTE: Zwei Spiele, zwei Tore, ein Assist - so wünscht man sich beim 1. FC Köln einen Torjäger. Allerdings hatte bei den Rheinländern Anthony Modeste so keiner mehr richtig auf dem Schirm. Doch Trainer Steffen Baumgart hat sich den 33-Jährigen, der für den FC in 124 Spielen immerhin 58 Tore geschossen hat, zur Brust genommen und seinen Torjäger wieder in Schwung gebracht. «Wenn der Trainer hinter dir steht, macht das alles einfacher», sagte Modeste, der in Köln noch bis 2023 unter Vertrag steht. Trifft er auch gegen Bochum, hätte er erstmals seit mehr als vier Jahren für den FC wieder in drei aufeinanderfolgenden Bundesligaspielen getroffen.

Arminia Bielefeld - Eintracht Frankfurt

FILIP KOSTIC: Wird der Serbe noch einmal im Eintracht-Trikot auflaufen? Seit Wochen wird über einen Wechsel von Frankfurts Flügelflitzer Kostic spekuliert. Nun soll Lazio Rom laut übereinstimmender Medienberichte ein konkretes Angebot unterbreitet haben. Für Kostic ist die Sache offenbar klar. Der 28-Jährige soll nach Informationen der «Bild»-Zeitung nicht beim Abschlusstraining teilgenommen und seinen Wechselwunsch hinterlegt haben. Demnach will er gar nicht mehr in Bielefeld auflaufen. Die Eintracht-Verantwortlichen zeigten sich «irritiert». Ein Abgang von Kostic würde der Eintracht immerhin eine hübsche Millionensumme in die Kasse spülen.

FC Augsburg - Bayer Leverkusen

MOUSSA DIABY: Moussa Diaby verkörpert das überfallartige Offensivspiel, das in Leverkusen dauerhaft Programm werden soll. In den beiden ersten Spielen der Werkself bei Union (1:1) und Gladbach (4:0) stand der Stürmer jeweils als Torschütze und wie bei der Gala gegen Gladbach auch als Vorbereiter im Fokus. Nicht zuletzt deswegen wurde Diaby nun für die WM-Qualifikationsspiele des Weltmeisters Frankreich gegen Bosnien-Herzegowina, die Ukraine und Finnland nominiert. Die Bayer-Verantwortlichen hatten wohl das richtige Gespür, als sie den Vertrag mit Diaby Ende letzten Jahres vorzeitig bis 2025 verlängerten.

FSV Mainz 05 - SpVgg Greuther Fürth

ANTON STACH: Der U21-Europameister steht nach einer aus der Vorsaison mitgeschleppten Rot-Sperre vor seinem Bundesliga-Debüt - und das auch noch gegen seinen Ex-Verein. «Darauf brenne ich ungemein», sagte Stach. Mainz-Trainer Bo Svensson machte dem Neuzugang Hoffnung auf einen Einsatz. «Er fiebert dem Spiel entgegen. Aber er muss sich selbst treu bleiben und das Spiel genießen», sagte Svensson. Im Aufstiegsjahr der Fürther gehörte Stach zu den Leistungsträgern, diesen Status will er sich auch in Mainz erarbeiten. Dass Stach als Fürth-Insider vor dem Duell auch wichtige Informationen über den Gegner liefern kann, spielt für die Franken übrigens keine Rolle. «Jeder weiß, wie wir versuchen zu spielen», sagte Fürths Trainer Stefan Leitl.

VfB Stuttgart - SC Freiburg

FLORIAN MÜLLER: Vergangene Saison trug der Torhüter mit guten Leistungen dazu bei, dass die Freiburger gleich beide Landesduelle mit dem VfB gewannen. Nun steht Müller im Stuttgarter Kasten. Ein Vorteil für den Sport-Club, weil er den 23-Jährigen gut kennt? «Wenn der Flo bei der gegnerischen Mannschaft im Tor steht, ist es nie ein Vorteil, weil er zu gut ist», betonte Freiburgs Trainer Christian Streich. «Er hatte ein sehr, sehr gutes Jahr bei uns, das uns und ihm total geholfen hat.» Er freue sich «extrem» auf das Wiedersehen mit den Ex-Kollegen, sagte Müller selbst.

Bayern München - Hertha BSC

ROBERT LEWANDOWSKI: Wird der Weltfußballer wieder zum Alptraum der Hertha? Vor einem Jahr, beim letzten Duell in München, erzielte der Weltfußballer beim irren 4:3 alle vier Bayern-Treffer. Das letzte und entscheidende Tor war dabei ein verwandelter Foulelfmeter in der Nachspielzeit. Trainer Julian Nagelsmann gönnte seinem Torjäger unter der Woche eine Pause im Pokal. Der 33 Jahre Pole durfte sich ausruhen fürs Toreschießen gegen Hertha. Er will dann eine Serie ausbauen: In jedem seiner vergangenen zwölf Bundesligaspiele traf Lewandowski.

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