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NBA

Warriors mit Curry-Comeback - Mavericks hoffen auf Doncic

San Francisco (dpa)

Die Golden State Warriors und die Philadelphia 76ers holen nahezu stressfreie Heimsiege. In Memphis und Dallas stehen die Teams unter Druck. Die Mavericks hoffen auf ein schnelles Comeback.

Von dpa

Feierte ein gelungenes Comeback beim Sieg der Golden State Warriors: Stephen Curry. Foto: Jeff Chiu/AP/dpa

Heimsiege für die Philadelphia 76ers und die Golden State Warriors, Heimniederlagen für die Dallas Mavericks und die Memphis Grizzlies - in der NBA haben am Samstag (Ortszeit) die Playoffs begonnen. Im Modus best-of-seven kommen die Mannschaften in die nächste Runde, die zuerst vier Siege haben. Ein Überblick zu den Partien am ersten Tag.

Western Conference

Dallas Mavericks - Utah Jazz 93:99 (Jazz führen 1:0)

Ohne ihren verletzten Star Luka Doncic haben die Dallas Mavericks das erste Playoff-Spiel der NBA-Saison gegen die Utah Jazz verloren. Das Team um Basketball-Nationalspieler Maxi Kleber kassierte vor den eigenen Fans ein 93:99. Klebers Comeback nach seiner Pause wegen Problemen am Sprunggelenk war defensiv gut und offensiv ausbaufähig. Doncic könnte im zweiten Spiel am Montag wieder dabei sein. Eine zweite Niederlage zu Hause dürfen sich die Mavericks dann nicht erlauben, wenn sie erstmals seit der Meisterschaft mit Dirk Nowitzki 2011 wieder in die zweite Runde der Playoffs einziehen wollen.

Golden State Warriors - Denver Nuggets 123:107 (Warriors führen 1:0)

Den Auftakt gewonnen und ein Comeback ohne großen Druck für Steph Curry: Für die Golden State Warriors lief der Start in die Serie gegen die Denver Nuggets nahezu perfekt. Der Superstar kam beim 123:107 nach überstandener Verletzung am Fuß erstmals seit dem 16. März wieder zum Einsatz. Als Spieler von der Bank verbuchte er in etwas mehr als 21 Minuten auf dem Feld 16 Punkte, drei Rebounds und vier Vorlagen. Die Warriors hatten die Partie in der zweiten Halbzeit komplett im Griff und profitierten vor allem von der starken Leistung von Jordan Poole, der auf 30 Punkte kam. Die Nuggets um Nikola Jokic hatten keine Antwort auf die vielen Angriffsoptionen der Gastgeber.

Eastern Conference

Memphis Grizzlies - Minnesota Timberwolves 117:130 (Timberwolves führen 1:0)

Wie die Jazz holten auch die Timberwolves einen wichtigen Auswärtssieg zum Start ihrer Serie gegen die Grizzlies. Insbesondere Karl-Anthony Towns und Andrew Edwards hatten starke Auftritte - Towns kame auf 29 Punkte und 13 Rebounds, Edwards war mit 36 Punkten bester Werfer der Partie. Bis auf zwei kurze Phasen im zweiten Viertel lagen die Gäste nicht in Rückstand und setzten die Grizzlies vor dem zweiten Spiel am Dienstag schon mal unter Druck. Dabei ist das Team aus Memphis um seinen Star Ja Morant theoretisch klarer Favorit gegen die Timberwolves, die sich erst im Play-In gegen die Los Angeles Clippers ein Playoff-Ticket gesichert hatten.

Philadelphia 76ers - Toronto Raptors 131:111 (76ers führen 1:0)

0:4, 4:5 - das waren die beiden einzigen Spielstände, in denen die 76ers zum Start der Serie gegen die Toronto Raptors hinten lagen. Danach übernahm die Mannschaft um die beiden Stars Joel Embiid und Kyrie Irving die Kontrolle. Embiid kam als Center auf gute 19 Punkte und 15 Rebounds, Mann des Spiels aber war Tyrese Maxey mit 38 Punkten für die 76ers. Harden hatte 22 Punkte, Tobias Harris kam auf 26 Zähler. Die Raptors bekamen die vielen Angriffsoptionen nicht verteidigt. Erstmals seit mehr als zwei Monaten kam auch Isaac Bonga wieder zum Einsatz für Toronto, konnte in seinen weniger als drei Minuten aber nur wenig ausrichten und verwandelte nur zwei Freiwürfe.

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