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WM-Qualifikation

Remis gegen Kolumbien: Brasiliens Siegesserie gerissen

Barranquilla (dpa)

Nach Siegen in allen neun vorherigen Qualifikationsspielen zur Fußballweltmeisterschaft im kommenden Jahr in Katar hat Brasilien erstmals nicht die volle Punktzahl erbeutet.

Von dpa

Superstar Neymar (l) musste sich mit Brasilien mit einem Punkt gegen Wilmar Barrios und Kolumbien zufrieden geben. Foto: Fernando Vergara/AP/dpa

Der Rekordweltmeister trennte sich am Sonntag (Ortszeit) auswärts von Kolumbien 0:0 unentschieden. Rivale Argentinien gewann 3:0 gegen das Nachbarland Uruguay.

Im Monumental-Stadion in Buenos Aires traf im Duell zweier zweifacher Weltmeister der sechsfache Weltfußballer Lionel Messi zum 1:0. Sein Pass in den Strafraum in der 38. Minute ging an Freund und Feind vorbei und landete im Netz. Die übrigen Treffer erzielten Rodrigo De Paul (44.) und Lautaro Martínez (62.).

Für Brasilien hatte der eingewechselte Antony von Ajax Amsterdam die größte Torchance des Spiels in der karibischen Hafenstadt Barranquilla. Er scheiterte in der 84. Minute aus kurzer Distanz am kolumbianischen Torwart David Ospina. Dieser hatte bereits in der 5. Minute einen Schuss von Neymar von der Strafraumgrenze pariert.

Es war - neben einem Pass auf Lucas Paquetá, der nur knapp das Tor verfehlte (13.) - die auffälligste Szene des Mitspielers von Messi in dessen neuem Verein Paris St. Germain. Neymar sorgte allerdings abseits des Platzes für Schlagzeilen: In einem Dokumentarfilm des Senders DAZN, der am Sonntag erschien, sagt er, dass die Weltmeisterschaft ab November 2022 in Katar wohl seine letzte sein werde. Er wisse nicht, ob er danach noch die mentale Kraft habe, sich mit Fußball zu beschäftigen, betont der 29-Jährige.

Die Seleção bleibt ungeschlagen mit 28 Punkten aus zehn Spielen an der Spitze der südamerikanischen WM-Qualifikationsgruppe. Den zweiten Platz belegt mit 22 Punkten Argentinien. Kolumbien, das bereits elf seiner 18 Spiele absolviert hat, steht mit 15 Punkten an fünfter Stelle - einen Platz und einen Punkt hinter Uruguay. Die ersten vier der zehn Mannschaften qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde.

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