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Spätes Siegtor: 1. FC Nürnberg ringt Hamburger SV nieder

Nürnberg (dpa)

Der 1. FC Nürnberg setzt seine kleine Siegesserie in der 2. Liga mit einem Sieg gegen den Hamburger SV fort und zieht in der Tabelle vorbei. «Wir freuen uns riesig», sagt Trainer Klauß.

Von dpa

Nürnbergs Torschütze Pascal Köpke dreht nach seinem Führungstreffer zum Jubel ab. Foto: Löb Daniel/dpa

In einem temporeichen und umkämpften Spitzenspiel hat der 1. FC Nürnberg den Hamburger SV in der 2. Fußball-Bundesliga mit 2:1 (1:1) niedergerungen. Außenverteidiger Tim Handwerker erzielte in der 88. Spielminute mit dem schwächeren rechten Fuß das Siegtor für den «Club».

Vor 25.000 Zuschauern im ausverkauften Max-Morlock-Stadion trafen zuvor Pascal Köpke für die Franken (15. Minute) und Ludovit Reis (25.) für den HSV.

«Wir freuen uns riesig», sagte FCN-Trainer Robert Klauß nach dem dritten Sieg nacheinander bei Sport1: «Der Sieg war wichtig, dass wir ein Spitzenteam geschlagen haben. Wir wollen alles mitnehmen, was wir kriegen können.» Die Nürnberger zogen mit 42 Punkten am HSV (41) vorbei und mischen als Tabellenvierter wieder mit im Aufstiegskampf. «Es ist ärgerlich, dass wir durch so ein Dreckstor verlieren», sagte dagegen HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes, der bei dem Aufsetzer von Handwerker ins lange Eck keine gute Figur machte.

Die Partie begann intensiv. Beide Teams versuchten, druckvoll vor das gegnerische Tor zu kommen. Nürnbergs Taylan Duman versuchte es aus der Distanz. Angreifer Köpke drückte den Ball nach einer Hereingabe von Kilian Fischer knapp am Tor vobei. Auf der Gegenseite konnte Giorgi Tschakwetadse nicht FCN-Torhüter Christian Mathenia und Asger Sörensen überwinden, die zusammen die Situation bereinigten.

Kurze Zeit spät jubelten die Nürnberger: Nach einem tollen Dribbling von Fabian Nürnberger konnte Hamburgs Mario Vuskovic die Hereingabe per Grätsche nur in die Höhe verteidigen - Köpke schaltete am Boden am schnellsten und schob zur Führung für den «Club» ein.

Doch der Jubel im Stadion währte nur kurz. Bakery Jatta setzte sich für die dominant spielenden Hamburger auf dem rechten Flügel durch, legte zurück auf Reis, der flach ins linke Eck vollendete. In der zweiten Halbzeit flachte das Niveau der umkämpften Partie ab. Sie blieb aber packend. Handwerker zwang bei einem Schuss Daniel Heuer Fernandes zu einer Faustabwehr (58.). Beim nächsten Versuch des Abwehrspielers kam der HSV-Torwart nicht an den Ball.

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