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Unterwegs mit dem Ordnungsamt

Kontrolle der Ausgangssperre: Fersengeld geben in Badelatschen

Ochtrup

Von wegen Tanz in den Mai: Die nächtliche Ausgangssperre verhinderte jedwede Party in der Töpferstadt. Fast alle Ochtruperinnen und Ochtruper hielten sich an die Vorgaben, wie beim Kontrollrundgang des Ordnungsamtes deutlich wurde – mit einer Ausnahme

In den Straßen von Ochtrup: Ordnungsamtschef Michael Alfert und die Erste Beigeordnete Birgit Stening kontrollieren in der Nacht zum 1. Mai das Befolgen der Ausgangssperre. Foto: Anne Steven

Ausgangssperre in Ochtrup. Aber auch am ersten Wochenende im Mai? Halten sich die Menschen in der Töpferstadt an die Vorgaben? Um das herauszufinden, ist die Berichterstatterin in der Nacht zum 1. Mai mit dem Ordnungsamt in der Innenstadt verabredet. Vorab gab es eigens ein Schreiben, mit dem sie sich etwa gegenüber der Polizei erklären kann. Der Abend ist sehr ruhig, in den Wohnstraßen sind kaum Menschen unterwegs. Erst gegen kurz vor 22 Uhr wird es plötzlich kribbelig. Aus allen Richtungen rollen nun Autos durch die Stad. Die Ochtruperinnen und Ochtruper machen sich pünktlich zur Sperrstunde auf den Heimweg. Und dann ist es genauso plötzlich wieder still. Als sich die Berichterstatterin zwei Stunden später mit dem Rad auf den Weg zum Treffpunkt mit den Ordnungsamtsmitarbeitern macht, ist es fast gespenstisch still in der Stadt. Normalerweise würde sie nicht rausgehen. Viel zu groß ist die Sorge, erwischt zu werden. Und als hätten die Ordnungskräfte der Stadt einen sechsten Sinn, läuft die Reporterin Ordnungsamtsleiter Michael Alfert und der Ersten Beigeordneten Birgit Stening schon vor dem vereinbarten Treffpunkt in die Arme. ,,Na, wo soll es denn hingehen?" scherzt Alfert

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