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Kommentar

Debatte um Antisemitismusforschung: Gefährliche Verharmlosung

Es ist immer wieder überraschend, wie viele Menschen die feste Überzeugung äußern, das Thema Anti­semitismus sei im „normalen“ Alltag in Deutschland so gut wie überwunden: Im Geschichtsunterricht sei alles geklärt worden, Deutschland sei eine entwickelte Demokratie und gewisse Ausfälle seien nur das Problem von abseitigen Extremisten oder kämen von außen – seien also nicht Teil der „Normalität“. 

Von Claudia Kramer-Santel

Ein Transparent mit der Aufschrift "Gegen jeden Antisemitismus" ist bei einer Kundgebung gegen Antisemitismus in Berlin-Neukölln zu sehen. Foto: Jörg Carstensen/dpa Foto: Jörg Carstensen

Spielt da das Bedürfnis nach Verdrängung eine Rolle? Oder fehlt schlichtweg die Empathie, sich in andere hineinzuversetzen?

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