Kommentar zu Islamunterricht

Die schwierigen Partner

Besser gar nicht Islamische Religion unterrichten, als mit den falschen Partnern über die Inhalte zu sprechen? Auf diese Frage gibt es keine befriedigende Antwort.

Andreas Schnadwinkel

Die Ditib-Moschee in Köln. Foto: dpa

Die Befürworter des Islamunterrichts – auch mit Beteiligung der dem türkischen Erdogan-Staat nahen Ditib – haben ein starkes Argument, das wahrscheinlich ihr einziges ist: Wenn Islam kein Schulfach wäre, würden noch mehr muslimische Kinder und Jugendliche in die Koranschulen der Hinterhofmoscheen gehen – und dort womöglich radikalisiert werden. Das leuchtet durchaus ein.

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