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Schauspiel

Kai Wiesinger hatte mit 14 ein Schlüsselerlebnis

Berlin (dpa) –

Für gute Unterhaltung kann sich Kai Wiesinger erwärmen. Ein alter Klassiker brachte ihn zur Schauspielkunst.

Von dpa

Der Schauspieler Kai Wiesinger kommt zur Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises. Foto: Tobias Hase/dpa

Der Schauspieler Kai Wiesinger («Der Lack ist ab») liebt heitere Unterhaltung mit Tiefgang.

«Ich mag eigentlich am liebsten Komödien. Besonders, wenn sie nicht nur lustig sind, sondern relevant, indem sie Themen behandeln, welche die Zuschauer im Leben wirklich beschäftigen», sagte der 55-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Der Star erklärte: «Es macht mir total Freude, gut zu unterhalten, Menschen zum Lachen zu bringen und deren Perspektive ein wenig zu erweitern. Komödien können Mut machen, ich halte sie für die Königsdisziplin. Krimis gelingt so etwas eher selten.»

Schauspieler sei er geworden, sagte Wiesinger, weil er als 14-jähriger Schüler davon beeindruckt gewesen sei, wie die Uraufführung von Schillers Drama «Die Räuber» im Jahr 1782 auf das Publikum gewirkt habe: dass viele Leute durch das Stück anders auf ihr Leben geblickt hätten. «Ich möchte die Zuschauer im Idealfall auf neue Gedanken bringen. Die Aufgabe von Künstlern ist es, Fragen zu stellen, um das Leben für alle zu verbessern», sagte der 55-Jährige.

Wenig heiter geht es allerdings im Action-Krimi «Sarah Kohr – Stiller Tod» zu, den das ZDF am Montag (27. September) um 20.15 Uhr als Fernsehfilm der Woche sendet. Darin spielt Wiesinger an der Seite von Lisa Maria Potthoff (43, «Der Usedom-Krimi») einen leitenden Chemiker, der Opfer einer brutalen Entführung wird.

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