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«Schöner Ein-Tages-Walzer»: Bosbach raus bei «Let's Dance»

Köln (dpa)

Nach Corona-bedingten Pausen sind alle Kandidaten wieder bei «Let's Dance» dabei - auch ein zuvor schon rausgeschmissener Promi erhält eine zweite Chance.

Von dpa

Politikerin Caroline Bosbach und Profitänzer Valentin Lusin bei ihrem Auftritt in der RTL-Tanzshow «Let's Dance». Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Rückkehr war nur von kurzer Dauer: Nachwuchspolitikerin und Autorin Caroline Bosbach muss erneut die RTL-Show «Let's Dance» verlassen.

Die 32-Jährige, die bereits vergangene Woche aus der Tanzshow geflogen war, hatte eine zweite Chance bekommen, als Sängerin Michelle ihren endgültigen Austritt aufgrund von Rückenproblemen bekannt gegeben hatte. Bosbach und Profitänzer Valentin Lusin (35) blieb daraufhin nur wenig Zeit, um den gemeinsamen langsamen Walzer zu trainieren.

«Das war unser schöner Ein-Tages-Walzer», sagte Bosbach am Freitag nach ihrem Auftritt. «Es war so schön, einfach nochmal hier sein zu dürfen.» Bosbachs gelassene Haltung habe sich positiv auf ihren Tanz ausgewirkt, lobte Jurorin Motsi Mabuse noch. «Ihr habt 'ne ganz tolle Atmosphäre kreiert.» Obwohl sich die Jury mit Bosbachs Leistung zufrieden zeigte, sprangen am Ende nur 16 Punkte für die Nachwuchspolitikerin raus – damit landete die Tochter des langjährigen CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach (69) nach der Jurybewertung gemeinsam mit Leichtathlet Mathias Mester (35) auf dem letzten Platz. Am Ende entschieden jedoch die Zuschauer zu Gunsten Mesters.

Kein einziges Lob für Bielendorfer

Einen Schockmoment gab es in Show sechs der 15. Staffel «Let's Dance» für Comedian Bastian Bielendorfer (37) und seine Tanzpartnerin Ekaterina Leonova. Bielendorfer, der inzwischen nach eigenen Worten vom Ehrgeiz ergriffen ist und sich eine Leistungssteigerung zur Vorwoche vorgenommen hatte, bekam zunächst von der Jury für seinen Tango kein einziges lobendes Wort.

Das Paar drehte sich bereits sichtbar bedröppelt in Richtung Treppe, als die drei Juroren «April, April!», riefen und Bielendorfer dann doch kräftig lobten. «Es war so schwierig, hier nicht zu jubeln», sagte Mabuse. Dem Comedian stand der Schrecken über den Aprilscherz der drei Punktrichter noch eine Weile im Gesicht geschrieben, über deren 17 Punkte zeigte er sich dann aber erfreut.

Podcasterin und Moderatorin Amira Pocher (29) tanzte sich an die Spitze. «Ihr habt alles geboten, was der Charleston braucht», sagte Juror Jorge González, nachdem die Ehefrau von Komiker Oliver Pocher und Profitänzer Massimo Sinató eine unterhaltsame Choreographie in Matrosenanzügen aufs Parkett gelegt hatten. Das Tanzpaar bekam als einziges an diesem Abend die volle Punktzahl von der Jury.

Ullmann begeistert mit Salsa

Dicht auf Pochers Fersen war Moderatorin Janin Ullmann: Auch die 40-Jährige konnte mit ihrer Salsa begeistern und bekam 29 Punkte. Weniger gut lief es am Freitagabend für Leichtathlet Mathias Mester: Für seine Rumba erhielten er und Profitänzerin Renata Lusin nur 16 Punkte. «Das war heute nicht dein Tanz», stellte Juror Joachim Llambi fest.

Neben Lusin waren bei «Let's Dance» in dieser Woche auch Zirkus-Artist René Casselly (25) und Stamm-Moderator Daniel Hartwich (43) wieder dabei, nachdem alle drei Corona-bedingt in der Vorwoche ausgefallen waren. Für Show sieben nächste Woche sind nun noch acht Promi-Kandidaten im Rennen.

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