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Aktionstag

Tag des offenen Denkmals lädt bundesweit zum Staunen ein

Wittenberg (dpa)

Seit 1993 wird der Tag des offenen Denkmals von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bundesweit organisiert. Über 3500 Bauwerke und Denkmale beteiligten sich in diesem Jahr an dem Aktionstag.

Von dpa

Besucher stehen vor einem historischen Gebäude in Wittenberg Schlange. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Viele Gebäude, Denkmäler und Museen haben am Sonntag zum Tag des offenen Denkmals unter dem Motto «Sein und Schein - in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege» deutschlandweit ihre Pforten geöffnet.

Bei der Eröffnungsveranstaltung in der Lutherstadt Wittenberg luden unter anderem Sachsen-Anhalts amtierender Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und der Vorsitzende des Stiftungsrats der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), Jörg Haspel, die Besucher ein, sich überraschen und inspirieren zu lassen.

Über 3500 Bauwerke und Denkmale beteiligten sich in ganz Deutschland an dem Aktionstag und gaben Einblicke in die Historie und die heutige Nutzung. Dazu gehörte etwa die Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn oder auch die Ausgrabungsstätte an der Leonhardskirche in Erfurt. Ein Schwerpunkt dabei war die Denkmalpflege.

Zu den Veranstaltungen gehörten Führungen, Vorträge oder auch Konzerte. Das Programm wurde durch Aktionen unter freiem Himmel und Online-Formate ergänzt.

Der Tag des offenen Denkmals wird seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bundesweit organisiert. Wittenberg war diesmal die offizielle Eröffnungsstadt. Zum Weltkulturerbe der Stadt gehört neben dem Lutherhaus, der Stadtkirche Sankt Marien und dem Melanchthonhaus die Schlosskirche zu Wittenberg, die für Martin Luthers 95 Thesen von 1517 berühmt ist.

Zum Abschluss der Festveranstaltung wurde die Stadt für ihre Gastgeberrolle ausgezeichnet.

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