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Deutsches Fremdeln mit Benedikt XVI. - ein Kommentar

„Wir“ waren nie Papst

Als der große Welterklärer Peter Scholl-Latour nach der Wahl Joseph Kardinal Ratzingers zu Papst Benedikt XVI. am 19. April 2005 in einer der folgenden Ausgaben der Talkshow „Menschen bei Maischberger“ dieses historische Ereignis interpretierte, stieß er auf ungläubiges Schweigen.

Papst Benedikt bei seinem Besuch in Freiburg 2011 in seinem Papamobil. Foto: Uli Deck/dpa

Scholl-Latour, der einen Wohnsitz im katholischen Frankreich hatte und dessen Horizont stets weiter reichte als der seiner Landsleute, sprach von „Absolution“. Davon, dass Gott mit der Wahl eines Deutschen zum Stellvertreter Christi auf Erden der deutschen Nation das größte Menschheitsverbrechen – die industrielle Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden während der Nazi-Diktatur – verziehen habe.

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