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Kommentar zu den Maßnahmen gegen das Coronavirus

Berechtigte Hoffnung

Vorsicht, Umsicht, Rücksicht. Auf diese Formel, vor allem auf diesen Sinn lassen sich die jetzt angeordneten Einschränkungen für das öffentliche Leben in Nordrhein-Westfalen zusammenfassen. Natürlich ist es für viele enttäuschend, wenn die Vorfreude auf ein Fußballspiel, ein Konzert oder den Musicalbesuch jetzt jäh ausgebremst wird. Aber die Absage solcher Großveranstaltungen folgt der berechtigten Hoffnung, dass so die Ausbreitung des Coronavirus zumindest verlangsamt werden kann.

Hilmar Riemenschneider

Düsseldorf: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) beantwortet die Fragen von Journalisten. Foto: Federico Gambarini/dpa

Dass die Landesregierung die Maßnahmen bis auf weiteres, also unbefristet, ergreift, zeigt den Ernst der Lage. Gut daran ist, dass damit ein klarer Handlungsrahmen für Städte, Kreise und Gemeinden vorliegt, wie sie auf die Gesundheitsgefahr reagieren können und müssen. Dass sie es tun, kann für NRW mit der bisher höchsten Fallzahl entscheidend werden, damit die Entwicklung überschaubar bleibt.

Das öffentliche Leben kommt nicht zum Erliegen. Weder für Schulen noch für Arbeitsstellen bestehen Einschränkungen, so lange es keine konkretes Infektionsrisiko gibt. Heißt auch: Wir alle sollten der Lage ruhig und besonnen begegnen. Aus Vorsicht und aus Rücksicht.

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