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Parlamentswahlen in Frankreich, Teil eins

Dämpfer für Macron

Auch wenn Emmanuel Macron die Präsidentschaftswahl ge­rade gewonnen hatte – in der ersten Runde der Parlamentswahlen erhielt er am Sonntag nun einen klaren Dämpfe. Er muss nun alles tun, um enttäuschte Landsleute zu überzeugen, dass nur er das Land retten kann.

Ein Kommentar von Claudia Kramer-Santel

Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich Foto: dpa Foto: Ludovic Marin

Das Gefühl des Triumphs währte nur kurz: Auch wenn Emmanuel Macron die Präsidentschaftswahl ge­rade gewonnen hatte – in der ersten Runde der Parlamentswahlen erhielt er am Sonntag nun einen klaren Dämpfer. Er kam diesmal nicht von der extremen Rechten, also von Marine Le Pen, sondern von extrem links. Das Bündnis „Nupes“ rund um den forschen Wortführer Jean-Luc Mélenchon schließt zu ihm auf – und wird nur durch das Mehrheitswahlrecht im Zaum gehalten. Danach zählt nicht das nationale Ergebnis der Parteien, sondern wer die Wahl in den über 500 Wahlkreisen für sich entscheiden kann.

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