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Kommentar zum Radwegeausbau

Das Rad ist die Zukunft

Vielerorts gleicht das Radwegenetz noch immer einem Flickenteppich. Lange wurde ignoriert, dass der Trend zum Rad längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Vieles muss deshalb nachgeholt werden. In Politik und Verwaltung hat aber bereits ein Umdenken eingesetzt. Und das ist gut so.

Matthias Band

Symbolbild. Foto: dpa

Der ADFC hat Recht, wenn er mehr Geld für den Wegeausbau fordert. Der Bund muss den Kommunen dabei stärker unter die Arme greifen. Denn eine Stadt gewinnt an Lebensqualität, wenn sie etwas für Radfahrer tut – niederländische Städte haben es vorgemacht. Wichtig ist auch der Ausbau von Schnellwegen, damit das Rad stärker als bislang als Alternative zum Auto genutzt wird.

Zugegeben, die Niederlande mit Deutschland zu vergleichen, ist ein wenig unfair. Unser Nachbarland ist kleiner, das Gelände flacher. Aber dort sind die Radwege auch nicht vom Himmel gefallen. Erst der Druck aus der Bevölkerung führte in den 70er Jahren dazu, dass in den Radverkehr investiert wurde. Wir sollten uns das zum Vorbild nehmen. Denn das Rad ist für eine ökologische Verkehrswende unabdingbar.

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