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Kommentar zu Christine Lambrecht

Die Fettnapf-Hüpferin

Christine Lambrecht hüpft von einem Fettnapf in den nächsten. Als Verteidigungsministerin ist die SPD-Frau ungeeignet. Jetzt setzt sie auch noch die Behauptung in die Welt, Bundesinnenministerin, Kabinettskollegin und Parteifreundin Nancy Faeser ziehe es in die Landespolitik. Ein Schelm, wer egoistische Motive vermutet. Ein Kommentar

Von Elmar Ries

Kabinettskolleginnen – ja. Parteifreundinnen – auch: Christine Lambrecht (l.) und Nancy Faeser Foto: dpa Foto: Kay Nietfeld

Christine Lambrecht ist die falsche Frau an der Spitze des Verteidigungsressorts. Auch wenn die Ampel-Koalition noch gar nicht so lange im Amt ist, ist die Erkenntnis vergleichsweise alt – wird sie doch quasi vom ersten Regierungstag an von der ­56-Jährigen bestätigt. Sei es die Geschichte mit den 5000 Helmen für die ­Ukraine. Sei es die Tatsache, dass die Genossin die militärische Spitze ebenso offensichtlich ignoriert, wie sie auf deren Expertise pfeift. Auch den Kontakt zur Truppe – von den Soldaten natürlich erwartet – sucht sie nicht: Es sei denn, sie kann deren Helikopter für sich und ihren Sohn nutzen … Kurzum: Keine Ministerin, kein Minister hat den Start ins neue Amt so schnell und so gründlich vergeigt wie SPD-Frau Christine Lam­brecht.

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