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Kommentar zur Energiepolitik in Zeiten des Krieges

Atomstrom? Ja, bitte!

Das Argument der Grünen ist eingängig und es wird gebetsmühlenartig wiederholt: „Wir haben ein Wärmeproblem, kein Stromproblem – und da hilft uns die Atomkraft nicht weiter.“ Klingt plausibel, ist aber trotzdem falsch. In Abwandlung eines alten Slogans muss es heute vielmehr heißen: Atomstrom? Ja, bitte!

Von Ulrich Windolph

Dampf kommt aus einem Kühlturm des Kernkraftwerks Neckarwestheim in Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat/dpa

Denn in Zeiten des Krieges in Europa erfordert die Energiepolitik den ganzheitlichen Blick über die einzelnen Energieträger hinaus – und über die nationalen Grenzen im Übrigen auch. Will sagen: Mit Blick auf die absehbare Gasmangellage im bevorstehenden Winter (und vielleicht auch in dem danach), müssen die europäischen Länder alle erdenkbaren Reserven aktivieren, selbst wenn der Effekt der einzelnen Maßnahmen „nur“ im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen mag.

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