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Kommentar

50 Jahre Olympia-Attentat: Überschattetes Gedenken

Der Schmerz der Opferangehörigen sitzt 50 Jahre nach dem Attentat bei den Olympischen Spielen in München tief. Für ein Land, dass sich „Nie wieder“ auf die Fahnen geschrieben hat, ist ein einfaches Gedenken nicht genug. Es geht darum zu lernen – wenn auch sehr, sehr spät.

Ein Kommentar von Claudia Kramer-Santel

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.r.), seine Ehefrau Elke Büdenbender (r), Izchak Herzog (2.v.l.), Präsident von Israel, und seine Ehefrau, Michal Herzog, legen während der Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag des Anschlags auf israelische Sportler bei den Olympischen Spielen 1972 in München an der Gedenkstelle am Tower des Fliegerhorsts einen Kranz nieder. Foto: Sven Hoppe

Der Schmerz der Opferangehörigen sitzt 50 Jahre nach dem Attentat bei den Olympischen Spielen in München tief. Dass ausgerechnet bei dem Sportfest, dem „Heiterkeit‘‘ verordnet wurde, elf Israelis von palästinensischen Attentätern umgebracht wurden – schlimm genug.

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