1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Überregional
  4. >
  5. Meinung
  6. >
  7. Kommentar zum Ukraine-Krieg: Und nun Kampfpanzer!

  8. >

Kommentar zum Ukraine-Krieg und der Zögerlichkeit der SPD

Und nun Kampfpanzer!

„Keine deutschen Alleingänge", lautet das Mantra von Bundeskanzler Olaf Scholz und seiner SPD. Und für die jüngst überraschend erfolgreiche ukrainische Armee heißt das: keine Schützenpanzer und keine Kampfpanzer aus deutscher Produktion zur Verteidigung gegenüber dem Aggressor Russland. Zumindest vorerst. Wie Scholz und seine Sozialdemokraten das mit ihrem eigenen Anspruch einer neuen, stärkeren Führungsrolle in Einklang bringen, bleibt ein Rätsel. Fakt aber ist: Deutschland geht nicht voran, es hinkt weiter hinterher.

Von Ulrich Windolph

„Keine deutschen Alleingänge": Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Wenn erst SPD-Chef Lars Klingbeil und dann SPD-Verteidigungsministerin Christine Lambrecht davon spricht, dass Deutschland auch militärisch eine stärkere Führungsrolle in Europa übernehmen müsse, fragt man sich schon, ob diese Statements eigentlich mit Bundeskanzler Olaf Scholz abgestimmt sind, der ja auch SPD-Mitglied ist. Glauben kann man‘s kaum, denn wie sollte sonst die Zurückhaltung der SPD-geführten Bundesregierung in Bezug auf eine weitergehende Un­terstützung der ukrainischen Armee im Kampf ge­gen Putins Russland zu erklären sein.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!

ANZEIGE