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Angenehmes Wohnklima im Dachgeschoss

Das Leben im Dachgeschoss kann vor allem in den heißen Sommermonaten anstrengend sein. Es ist nicht einfach, hier ein angenehmes Wohnklima zu schaffen. Mit ein paar einfachen Tipps ist es möglich, im ganzen Jahr in Dachgeschossräumen ein schönes Klima zu genießen.

Von Aschendorff Medien

Foto: Rilueda/clipdealer.de

Auf frische Luft und die passende Luftfeuchtigkeit achten

Dass ein regelmäßiges Lüften zu jeder Jahreszeit die richtige Wahl ist, ist kein Geheimnis. In den kalten Wintermonaten reicht es, einmal am Tag kurz alle Fenster zu öffnen, um frische Luft in den Raum zu bekommen. An warmen Sommertagen ist es unter Umständen hilfreich, länger zu lüften. Ist es jedoch sehr heiß draußen, sind geschlossene Fenster und ein ausreichender Sonnenschutz der richtige Weg, um kühl zu bleiben.

Je nach Raum und Temperatur ist eine andere Luftfeuchtigkeit angemessen. Viele Menschen fühlen sich bei einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 60 % wohl. Im Dachgeschoss ist diese besonders an warmen Tagen kaum zu erreichen. Hier kann die Luftfeuchtigkeit in Räumen zum Beispiel durch spezielle Luftbefeuchter reguliert werden.

Info: Ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 55 % und einer Raumtemperatur von 20 °C wird die Schimmelbildung begünstigt.

Helle Räume, besseres Raumklima

Tageslicht bringt Energie und hilft dem Körper dabei, sich fit zu fühlen. Daher ist ein lichtdurchfluteter Raum wichtig für ein angenehmes Raumklima. Je nach den baulichen Gegebenheiten ist dies jedoch nicht immer möglich. Darüber hinaus möchte man an heißen Tagen nicht unbedingt die pralle Sonne in den Raum scheinen lassen. Für die Sommertage bietet es sich an, den Sonnenschutz nur während der Mittagssonne bzw. zu den Zeiten zu nutzen, an denen die Sonneneinstrahlung direkt ist. Im Winter ist es hilfreich, ganztätig möglichst viel Tageslicht einfallen zu lassen.

Leider sind Tageslichtlampen keine echte Alternative zu Sonnenlicht. Denn auch wenn sie ausreichend Helligkeit in den Raum bringen, haben Sie keinen Effekt auf das Wohlbefinden. Dennoch sollte sie in dunklen Räumen zum Einsatz kommen.

Große Temperaturschwankungen vermeiden

In den eigenen vier Wänden sollte die Dämmung von Dachgeschossräumen hochwertig ausgebaut sein. Darauf achten, dass es keine Schwachstellen an Fenstern oder im Dachstuhl gibt – selbst kleine Versäumnisse können die Temperaturregulierung erschweren. Eine gleichbleibende Temperatur ist angenehm für den Körper. Es ist anstrengend, sich ständig auf neue Außentemperaturen einstellen zu müssen. Daher ist es auch nicht ratsam, etwa im Winter in Innenräumen sehr hohe Temperaturen zu schaffen.

Um eine konstante Temperatur zu genießen, sind klimaregulierende Geräte eine gute Wahl. Je nach Raumgröße und dem Zustand der Dämmung gibt es diverse Optionen zu entdecken:

·         Mobile Klimageräte

·         Verbaute Klimaanlagen

·         Klimaanlagen mit Absaugtechnik

Geschlossene Wohnraumtüren helfen ebenfalls dabei, die Temperatur zu halten, vor allem dann, wenn die Räume an den Flurbereich angrenzen. Eine ordentliche Türdichtung lässt sich bei Bedarf günstig und ohne Hilfe von Fachpersonal selbst nachrüsten.

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