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Unterstützung für schwedische Einsatzkräfte aus Niedersachen

Brände in Schweden: Deutsche Feuerwehrleute wegen Gefahr umgeleitet

Nienburg (dpa). Schwedens Feuerwehr kommt aus eigener Kraft nicht gegen die verheerenden Waldbrände im Land an. Nun ist Verstärkung aus Deutschland eingetroffen.

Schweden, Karbole: Ein Waldbrand in der Nähe von Ljusdal. In Schweden wüten weiter heftige Waldbrände. Foto: dpa

Die 52 Feuerwehrleute aus Nienburg sind aber auf dem Weg zu ihrem Einsatz gegen die verheerenden Waldbrände wegen akuter Gefahr umgeleitet worden. Zunächst sollte der Einsatzort Älvdalen sein.

Dort hat sich die Waldbrand-Lage nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums in der Zwischenzeit aber so verschärft, dass die Einsatzkräfte aus dem Gebiet in Sicherheit gebracht wurden. Die Feuerwehrleute aus Nienburg sind in das von Älvdalen etwa 80 Kilometer entfernte Särna – auch in der Region Dalarna – umgeleitet worden.

Schweden hatte die Bundesrepublik um Hilfe gebeten, um die verheerenden Feuer in den Griff zu bekommen. »Der Gedanke der europäischen Solidarität ist für uns von besonderer Bedeutung. Und natürlich bieten wir Hilfe an und unterstützen, wo wir nur können«, erklärte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD).

Insbesondere Löschfahrzeuge, die größere Mengen Wasser an die Einsatzstellen bringen können, sind in Schweden gefragt. Die Brandbekämpfer aus Niedersachsen sind zunächst für eine Woche für den Einsatz in Schweden angefordert worden. Auch Feuerwehrleute aus der Region Hannover und aus Bayern stehen als Reserve zur Verfügung und könnten bei Bedarf nach Schweden entsandt werden.

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