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Im April 1961 begann in Jerusalem die achtmonatige Gerichtsverhandlung gegen den Organisator der Judenvernichtung

Als der Massenmord ein Gesicht bekam

Wenn Moshe Meron heute über Adolf Eichmann spricht, dann klingen in seinen Worten kaum noch Wut und Entsetzen. „Wir waren sehr stolz darauf, dass es uns gelungen war, eine Figur wie Eichmann zu fassen und von Argentinien nach Israel zu bringen“, sagt der 95-Jährige.

Andreas Schnadwinkel

11. April 1961: NS-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann steht während seiner Vernehmung am ersten Prozesstag vor dem Bezirksgericht in Jerusalem Foto: dpa

Nicht nur als Bürger des jüdischen Staates Israel, auch als Jurist begleitete der 1926 in Königsberg geborene Zeitzeuge den Prozess.

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