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Grimme-Nominierung zu angeblichem Dokumentarfilm «Lovemobil» zurückgezogen

Ausgedacht und mit Schauspielern inszeniert?

Marl/Hamburg (dpa)

Ein preisgekrönter angeblicher Dokumentarfilm über das Leben von Prostituierten in Wohnmobilen in Niedersachsen steht in der Kritik. Der NDR spricht von inszenierten Darstellungen und nimmt den Film aus der ARD Mediathek. Was passiert mit der Auszeichnung für den Film?

Anna Ringle und Michael Evers 

„Lovemobil“, ein Dokumentarfilm von Elke Lehrenkrauss, steht massiv in der Kritik. Am vergangenen Mittwoch war er im WDR gezeigt worden. Foto: Christoph Rohrscheidt/WDR/NDR/Christoph Rohrscheidt/obs

Als Reaktion auf bekanntgewordene Unstimmigkeiten bei dem angeblichen Dokumentarfilm «Lovemobil» von Elke Margarete Lehrenkrauss ist dessen Nominierung für den renommierten Grimme-Preis zurückgezogen worden. Grimme-Direktorin Frauke Gerlach teilte am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit: «Nach Kenntnisnahme der massiven Vorwürfe rund um den Film „Lovemobil“ hat die Nominierungskommission entschieden, der Produktion auf Grund schwerwiegender Verstöße die Nominierung zu entziehen.» Man unterstütze diese Entscheidung der Kommission nachdrücklich.

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