NRW eröffnet Möglichkeit von Solaranlagen und entmachtet angeblich die Denkmalschützer

Kritik am Denkmalschutz-Gesetz

Münster

Dürfen demnächst Solaranlagen auf denkmalgeschützten Häusern montiert werden? Oder Fahrstühle in schützenswerten Treppenhäusern? Muss der Denkmalschutz bald hinter einer wirtschaftlichen Nutzung bedeutender Gebäude zurücktreten?

Christian Althoff

Rheda-Wiedenbrück: Die Villa Lübke von 1968 steht unter Denkmalschutz. Architekt war Georg Hanke (1931-2020) aus Bielefeld Foto:

In der letzten Woche hat Landesbauministerin Ina Scharrenbach (CDU) ihren Entwurf eines neuen Denkmalschutzgesetzes vorgestellt, das 2022 in Kraft treten soll. Jetzt kommt Kritik von denen, die den Denkmalschutz in Nordrhein-Westfalen seit Jahren maßgeblich gestalten – zum Beispiel von Dr. Holger Mertens, dem Leiter des Denkmalpflegeamts für Westfalen-Lippe in Münster.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!