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Pop-Poet Joris aus Vlotho präsentiert sein neues Album

„Willkommen Goodbye“

Berlin (dpa)

Musik für den ruhigen Lockdown und die große Bühne – Widersprüche sind ihm wichtig: Popsänger Joris, seit seinem Debüthit „Herz über Kopf“ (2015) fester Bestandteil der deutschen Musikszene, verbindet auf seinem neuen Album das Leichte mit dem Schweren. Schon der Titel „Willkommen Goodbye“ deutet die Dualität dieser Songsammlung an.

Thomas Bremser

Joris‘ drittes Album erscheint am Freitag. Foto: Sony Music/dpa

Die neun Tracks, die vorwiegend im kleinen Lockdown-Studio in Berlin-Weißensee entstanden, ergänzt der Songschreiber, der in Vlotho (Kreis Herford) aufgewachsen ist, mit zwei instrumentalen Zwischenspielen: „Aurora“, also Morgenröte, und „Nachtmusik“. Still und kraftvoll. Mal traurig, mal fröhlich. Diese Stimmungen ziehen sich durch das gesamte Album des 31-Jährigen.

„Das Album hat viel Willkommen und viel Goodbye, bleibt aber am Ende immer positiv“, sagt der Sänger selbst. Bisweilen frage er sich ohnehin, warum manche ihn bloß als melancholischen Pop-Poeten abstempeln. „Waren die schon mal auf meinen Konzerten?“, fragt er sich.

Gut hörbarer Pop

Aber natürlich gibt es diese Momente der Betrübtheit. Vor allem auf „Steine“: Die Ballade habe er geschrieben, als seine Freundin um eine vertraute Person trauerte.

„Willkommen Goodbye“ ist gut hörbarer Pop mit eingängigen Texten für die großen und kleinen Momente im Leben. Parallel zur Veröffentlichung ist Joris jeden Dienstag neben Gastgeber Johannes Oerding, DJ BoBo, Gentleman, Stefanie Heinzmann, Nura und „Mighty Oaks“-Sänger Ian Hooper in der 8. Staffel der VOX-Musikshow „Sing meinen Song“ zu sehen, die viele Künstlerinnen und Künstler als Werbeplattform nutzen.

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