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Twitter-Trend

#JungeFrau: WDR-Moderatorin nimmt Laschet in Schutz

Düsseldorf (dpa)

Gereizt reagiert Kanzlerkandidat Laschet auf die kritischen Fragen der WDR-Moderatorin. «Weil jetzt so ein Tag ist, ändert man nicht die Politik», sagt er. Doch hat er sie auch «junge Frau» genannt?

Von dpa

Beim Interview mit dem WDR wirkt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gereizt. Foto: Roberto Pfeil/dpa

Nach einem Interview von WDR-Moderatorin Susanne Wieseler mit Armin Laschet gibt es bei Twitter eine Debatte unter dem Hashtag #JungeFrau.

Viele Nutzer glauben, in dem hitzigen Dialog mit der Moderatorin den NRW-Ministerpräsidenten und CDU-Chef Laschet «Entschuldigung, junge Frau» sagen zu hören und kritisieren das als nicht angemessen. Wieseler selbst nahm Laschet mit mehreren Tweets in Schutz und schrieb: «Allerdings: Ich höre gar nicht, dass er das wirklich sagt.»

Tweet Wieseler

Der CDU-Chef wies den Vorwurf in Düsseldorf zurück: «Der Satz ist nicht gefallen. Er gehört übrigens auch nicht zu meinem Sprachgebrauch, und die Moderatorin hat das ja inzwischen selbst klar gestellt.» Was Laschet stattdessen gesagt hatte, ließ er offen.

Am Freitagmorgen kommentierte Wieseler die Deutung des «Spiegel»-Journalisten Markus Feldenkirchen, dass Laschet einfach nur rheinisch gesprochen und ihren Namen vielleicht wegen der «guten, scharfen Interviewführung» vergessen habe, mit: «Sehe ich auch so - und hoffe, dass es diesen kausalen Zusammenhang gibt.»

Laschet, Kanzlerkandidat der Union, war zur WDR-Sendung «Aktuelle Stunde» zugeschaltet, um über die Hochwasser-Katastrophe zu sprechen. Das Interview drehte sich sofort um den Klimaschutz, Laschet reagierte auf Wieselers Fragen teilweise gereizt.

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