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Bluttat in München

Merkel lobt Polizei und Retter - «Wir trauern mit schweren Herzen»

Berlin (dpa) - Eigentlich ist die Kanzlerin im Urlaub. Nach den Morden eines 18-Jährigen in München richtet sie sich trauernd an die Angehörigen der Opfer: „Wir leiden mit Ihnen.“

dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht am 23.07.2016 im Bundeskanzleramt in Berlin bei einem Statement zu den Gewalttaten von München. Foto: dpa

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich nach dem Amoklauf von München mit insgesamt zehn Toten geschockt gezeigt und zugleich die Einsatzkräfte für ihre „hoch professionelle“ Arbeit gelobt. „Sie waren und sind im besten Sinne Helfer und Beschützer der Bürgerinnen und Bürger“, sagte sie am Samstagnachmittag in Berlin.

"Wir denken an Sie, wir teilen Ihren Schmerz, wir leiden mit Ihnen."

Die Zusammenarbeit der Behörden Bayerns und des Bundes habe „eng und nahtlos“ funktioniert. Nun gehe es darum, die Morde vollständig aufzuklären.

Nach der Bluttat eines 18-Jährigen in einem Münchner Einkaufszentrum am Vorabend trauere Deutschland „mit schwerem Herzen um die, die nie mehr zu ihren Familien zurückkehren werden“. Merkel sagte an die Adresse der Angehörigen: „Wir denken an Sie, wir teilen Ihren Schmerz, wir leiden mit Ihnen.“

Stärke liege in der Freiheit und Mitmenschlichkeit

Die Tat sei umso schwerer zu verkraften, als sie in eine Zeit der Schreckensnachrichten falle - vor gut einer Woche der Terrorangriff von Nizza, wenig später „der unfassbar grausame Axtangriff in einem Zug bei Würzburg“.

Merkel erinnerte aber auch an viele Gesten der Hilfe in München. „Sie haben damit gezeigt, wie wir in einer freien und mitmenschlichen Gesellschaft zusammenleben.“ In dieser Freiheit und Mitmenschlichkeit „liegt unsere Stärke“, betonte die Kanzlerin. Es sei angesichts vieler Beileidsbekundungen aus anderen Ländern „gut zu wissen, dass es auch unter Völkern diese Solidarität gibt“.

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