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Coronavirus

Bayern will sich Ende Mai von Impf-Priorisierung lösen

Insgesamt läuft die Impfkampagne in Deutschland eher schleppend. In Bayern geht es nach Ansicht des Gesundheitsministers gut voran. Deswegen will man sich bald von der Impf-Reihenfolge lösen.

dpa

Bayern will sich bald von der Impf-Priorisierung lösen. Foto: Peter Kneffel

München (dpa) - Der Freistaat Bayern will sich spätestens Ende Mai von der Impf-Priorisierung lösen. Dann soll möglichst schnell allen in Frage kommenden Menschen ein Impfangebot gemacht werden, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München.

Einige der 100 Impfzentren in Bayern seien schon jetzt in Priorisierungsstufe 3, sagte Holetschek. Das heißt, dass ein großer Teil der Mitglieder von Risikogruppen bereits mindestens einmal geimpft ist.

Insgesamt habe Bayern bereits mehr als 2,1 Millionen der 13 Millionen Einwohner mit einer Erstimpfung versorgt, 860.000 Menschen hätten vollen Impfschutz. Insgesamt wurden über drei Millionen Impfdosen verabreicht. Die Einbeziehung der Hausarztpraxen habe sich bewährt, sagte Holetschek.

© dpa-infocom, dpa:210413-99-189457/3

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