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Krieg in der Ukraine

Blinken will Druck der Nato auf Russland weiter erhöhen

Brüssel (dpa)

Die Außenminister der Nato-Staaten kommen in Brüssel zusammen. US-Außenminister Blinken plädiert dafür, den Druck auf Russland noch weiter zu verstärken.

Von dpa

Antony Blinken, Außenminister der USA, spricht bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Stoltenberg im Nato-Hauptquartier. Foto: Evelyn Hockstein/Pool Reuters/AP/dpa

US-Außenminister Antony Blinken hat sich zum Auftakt von zweitägigen Nato-Beratungen dafür ausgesprochen, den Druck auf Russland weiter zu erhöhen.

Man habe sich zum Ziel gesetzt, die Ukraine zu unterstützen, außerordentlichen Druck auf Russland auszuüben und die eigene Verteidigungsfähigkeiten zu verstärken, sagte er am Mittwochabend in Brüssel. Nachdem man dies alles tue, werde man nun darüber reden, die Bemühungen nicht nur aufrechterhalten, sondern sie weiter auszubauen.

Zum Beginn des Außenministertreffens ging es am Abend bei einem Arbeitsessen um das geplante neue strategische Konzept für das Verteidigungsbündnis. Die aktuelle Fassung war 2010 beschlossen worden. Damals hatten die Alliierten beispielsweise noch gehofft, dass die Zeit der großen Spannungen mit Russland vorbei sei und auch China keine Aufmerksamkeit geschenkt.

Blinken betonte am Mittwoch, dass die Nato sich nicht nur mit Blick auf den Krieg in der Ukraine in einer Phase befinde, die von enormer Bedeutung für die Zukunft des Bündnisses sei. Vor allem die USA setzen sich in der Nato dafür ein, den Blick auch stärker auf das auch militärisch aufstrebene China zu richten.

Um die weitere Unterstützung der Ukraine und eine Verstärkung der Verteidigungsfähigkeiten der Nato im östlichen Bündnisgebiet soll es zum Abschluss des Außenministertreffens an diesem Donnerstag gehen. Zeitweise nehmen an den Beratungen auch die Außenminister aus den Partnerländern Australien, Japan, Neuseeland und Südkorea teil. Zudem werden der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba, der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sowie Kollegen aus Finnland, Schweden und Georgien als Gäste erwartet. Kuleba soll unter anderem über die jüngsten Entwicklungen im Krieg mit Russland sowie über die Bemühungen um Friedensverhandlungen berichten.

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