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Bethel enthüllt "Herz der Hoffnung" auf Diakoniegelände in Berlin

Gedenkstein für alle Corona-Opfer

Berlin/Bielefeld

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel haben in Berlin einen Erinnerungsort für Corona-Opfer eingeweiht. Mit dem künstlerisch gestalteten Gedenkstein soll an die Corona-Opfer in der Welt, in Deutschland und in den Einrichtungen Bethels erinnert werden.

Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die Künstlerin Gabriele von Lutzau und Präses Annette Kurschus bei der Enthüllung des Denkmals "Herz der Hoffnung" in Belin. Foto: imago/epd

Dies erklärte der Vorstandsvorsitzende der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Pastor Ulrich Pohl. Auf dem Gelände der Lazarus-Diakonie wurde die Skulptur „Herz der Hoffnung“ der Künstlerin Gabriele von Lutzau enthüllt. In den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethels starben laut Pohl 170 Menschen im Zusammenhang mit Corona.

Gedenkort "Herz der Hoffnung". Foto: imago/epd

Die westfälische Präses Annette Kurschus rief zu einer größeren Wertschätzung der Menschen auf, die sich in der Corona-Pandemie für andere eingesetzt haben. In der Öffentlichkeit werde überwiegend nach Verantwortlichen und nach Versäumnissen im Zusammenhang mit Corona geschaut, sagte Kurschus, die auch stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, in ihrer Predigt.

Beim Festakt wirkten auch Mitarbeitende Bethels sowie Angehörige mit. Weitere Skulpturen will Bethel unter anderem in Bielefeld und im Ruhrgebiet aufstellen.

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