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Nach Ankündigung der Bundesländer Bayern und Mecklenburg-Vorpommern

Laschet gegen Alleingänge bei Sputnik V

Düsseldorf (dpa)

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ist beim russischen Impfstoff Sputnik V gegen Alleingänge von Bundesländern.

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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet spricht im Plenum des Landtags. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

„Ich sage: nein. Denn wir haben klare Verfahren und klare Regeln“, sagte er am Donnerstag in einer Sondersitzung des NRW-Landtags in Düsseldorf zum Thema Vorverträge an die SPD-Opposition gerichtet. Gerade in dieser Phase sei es wichtig, nicht auf die schnelle Schlagzeile zu gehen, sondern sich an die Verfahren zu halten.

Russland liefere nur mühsam Daten. Dann erfolge die Zulassung durch die EU und dann entscheide die Europäische Kommission, kaufen ja oder nein, so Laschet. Die Tendenz heute sei eher nein. Dann könnten die Gesundheitsminister der Mitgliedstaaten einen jeweiligen möglichen Kauf vereinbaren. „Wenn wir soweit sind, muss die Bundesrepublik Deutschland für alle 16 Länder kaufen und es geht nicht an, dass wir jetzt noch anfangen einen Wettbewerb der einzelnen Bundesländer über einen Impfstoff, der bis zur Minute nicht mal zugelassen ist.“

2,5 Millionen Impfdosen aufgrund Vorvertrags

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte in der vergangenen Woche angekündigt, dass sich der Freistaat noch vor einer möglichen EU-Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V Millionen Dosen des Mittels sichere. Dabei geht es um einen Vorvertrag mit einer Produktionsfirma im schwäbischen Illertissen. Nach der Zulassung solle der Freistaat 2,5 Millionen Impfdosen erhalten.

Auch Mecklenburg-Vorpommern hat sich nach Angaben des Landesgesundheitsministers Harry Glawe (CDU) gegenüber Russland eine Option auf eine Million dieser Impfdosen gesichert.

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