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Petri-Mobil der evangelisch-reformierten Petrigemeinde Herford

Mit der Rikscha zum Gottesdienst

Herford

Die evangelisch-reformierte Petrigemeinde in Herford geht beziehungsweise fährt neue Wege: Mit dem Petri-Mobil sollen Menschen kostenlos   kutschiert werden, die aus eigener Kraft nicht mehr gut laufen können – oder solche, die einfach Lust auf einen Ausflug haben.

Von Moritz Winde

Hannah Schalt steuert das Petri-Mobil.
Foto: Moritz Winde

Die drei überdachten Dreiräder werden mit Muskelkraft angetrieben, ein Elektromotor unterstützt den Piloten.

Die Idee kam Pfarrer Bodo Ries, als er ein an Demenz erkranktes Gemeindemitglied mit seinem Enkel vor der Kirche sitzen sah. „Menschen   mit gesundheitlichen Einschränkungen können nicht mehr selbst mit dem Rad oder dem Auto durchs Grüne fahren. Sie brauchen Unterstützung. Denn nicht jeder hat schließlich einen Enkel, der einen an die Hand nimmt.“

Eine Rikscha kostet 15.000 Euro. Finanziert werden konnten die Fahrzeuge mit Hilfe von Sponsoren. Ries: „Ich hoffe, das Projekt entwickelt sich in den nächsten Jahren zum Segen der Menschen in Herford.“

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