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Nach den Erfahrungen mit der Hochwasserkatastrophe:

Renaissance der Sirenen geplant

Düsseldorf/Mainz

Nach den Erfahrungen mit der Hochwasserkatastrophe fordern die Landkreise in Rheinland-Pfalz ein Warnsystem mit neuen Sirenensignalen.

Wenn sie aufheult, wird es ernst: die Sirene. Foto: dpa

„Die digitale Alarmierung funktioniert nicht, wenn kein Ton da ist“, sagte am Montag der Geschäftsführende Direktor des Landkreistags, Burkhard Müller, mit Blick auf die Nacht zum Donnerstag im Kreis Ahrweiler, wo mindestens 117 Menschen ums Leben kamen. Aus diesen Erfahrungen müssten dringend Konsequenzen gezogen werden. Müller: „Wir müssen neue Sirenensignale etablieren.“

„Die digitale Alarmierung funktioniert nicht, wenn kein Ton da ist“, sagte am Montag der Geschäftsführende Direktor des Landkreistags, Burkhard Müller, mit Blick auf die Nacht zum Donnerstag im Kreis Ahrweiler, wo mindestens 117 Menschen ums Leben kamen. Aus diesen Erfahrungen müssten dringend Konsequenzen gezogen werden. Müller: „Wir müssen neue Sirenensignale etablieren.“

NRW-Innenminister Herbert Reul Foto: dpa

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte am Montag, dass NRW seit 2018 wieder in Sirenen investiert habe. Dafür sei ihm von einigen nicht unmaßgeblichen Leuten „ein mittlerer Schuss“ attestiert worden. „Wir brauchen solche Dinger“, sagte Reul.

Die Stadt Hagen, die früh vom Hochwasser betroffen war, bestätigte am Montag unterdessen den Eingang der amtlichen Warnungen zum Auftakt der vergangenen Woche. Als sich in der Nacht zu Dienstag die Wetterlage bestätigte, sei Stadtalarm für alle Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr ausgelöst worden. Um 0.30 Uhr sei die Bevölkerung sowohl mit Sirenen als auch mit einer ersten Warnung über die App gewarnt worden.

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