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Pro Jahr wächst der Bestand an Kanadagänsen um drei Prozent

Wenn Gänse zum Problem werden

Köln

Kanadagänse (Foto) und Nilgänse machen es sich in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen gemütlich. Doch mit den Gänsen kommen auch Dreck und Lärm in die Städte.

Kanadagänse fressen Gras am Ufer des Drecksteiner Weihers. Der Weiher ist künstlich angelegt und befindet sich im äußeren Grüngürtel der Stadt Köln.   Foto: dpa

Die Gänse hinterlassen ihren Kot in Parks und Liegewiesen, beißen Blumen ab und schnattern lautstark um die Wette. Und es werden mehr. Die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) zählt die Gänse seit zehn Jahren jeden Sommer.

Das Ergebnis: Pro Jahr wächst der Bestand der Kanadagänse in NRW um rund drei Prozent, der Bestand der Nilgänse steigt jährlich etwa um sieben Prozent.

Eine einfache Lösung für das Kot-Problem gibt es nicht. Die Gänse nicht zu füttern, bestimmte Bereiche abzuzäunen oder den Zugang zu Brutinseln zu versperren, seien Optionen, meint die NWO.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Ärger über angeblich zu große Taubenpopulationen - auch in Ostwestfalen-Lippe.

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