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Karriere

Ausbildereignungsschein – Sind Sie bereit dafür?

Der Beruf des Ausbilders ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Um als Ausbilder arbeiten zu können, braucht es neben der fachlichen Kompetenz auch eine offene Art, Motivation, Einfühlungsvermögen sowie eine klare Führungsstruktur.

Aschendorff Medien

Foto: Colourbox

Eine weitere Voraussetzung, um Ihr Fachwissen an junge Auszubildende weitergeben zu können, ist der Ausbildereignungsschein der IHK, auch AdA-Schein genannt. Nun gibt es diverse Möglichkeiten, diese Weiterbildung zu absolvieren. Einerseits können sich Interessenten an der Abendschule auf die Prüfungen vorbereiten und andererseits ein Online-Portal wie zum Beispiel die AEVO-Akademie dafür nutzen.

Sind Sie neugierig geworden und fragen sich, wie sich der Ablauf gestaltet? Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr.

Der Ausbilderschein der IHK – Warum ist er notwendig, um bereits fundiertes Fachwissen an Auszubildende weiterzugeben?

Fachleute, die Auszubildenden fundiertes Fachwissen vermitteln möchten, benötigen den Ausbildereignungsschein der IHK.

Hierfür wird vor der zuständigen Kammer eine Eignungsprüfung abgelegt. Sie offenbart, ob der Kandidat ausreichend Fachwissen besitzt und somit über eine berufs- und arbeitspädagogische Eignung verfügt. In dieser Eignung soll sichergestellt werden, dass zukünftige Inhaber des AdA-Scheins sich im Bereich Ausbildung auskennen, fundiertes Wissen in die Praxis umsetzen können und den Auszubildenden ein guter Begleiter auf dem Weg zum Berufsabschluss sind.

Welche Vorbereitungen sind notwendig, um den Ausbilderschein erfolgreich zu absolvieren?

Um Ihren Ausbilderschein erfolgreich zu absolvieren, benötigen Sie Zeit und eine optimale Vorbereitung. Der Lernstoff erweist sich als sehr umfangreich und darf nicht unterschätzt werden. Genau aus diesem Grund ist eine gute Vorbereitung der Garant zu einem erfolgreichen Abschluss.

Experten im Internet werben mit Online-Kursen, die Ihnen neben Beruf und Familie eine optimale Prüfungsvorbereitung ermöglichen. Sie garantieren einen erfolgreichen Abschluss durch ein erprobtes Lernsystem und das mit einer Geld-zurück-Garantie, falls die Prüfung zum Ausbilder nicht bestanden wird. Sie können lernen, wo und wann Sie wollen und sämtliche modernen Lernmaterialien in Form von Videos, PDF-Dokumenten und Printmaterial nutzen. Auch der kommunikative Austausch mit Gleichgesinnten und natürlich die Unterstützung der Experten, die Ihnen auf Ihrem Weg zum Ausbildungsschein mit Rat und Tat zur Seite stehen, sind Teil eines Online-Lernkurses.

Was erwartet Sie bei der Prüfung zum Ausbilder durch die IHK?

Die Prüfung für den AdA-Schein ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Den theoretischen und den praktischen Teil. Um sein Ziel zu erreichen, müssen beide erfolgreich absolviert werden. Sämtliche Lehrinhalte sind von der Ausbilder-Eignungsverordnung gemäß dem Berufsbildungsgesetz vorgegeben. Durch eine bundesweit einheitliche Prüfung soll das Ausbildungsniveau gehalten werden. Nicht umsonst zählt Deutschland weltweit zu den Ländern mit den höchsten Ausbildungsstandards. Haben Sie sich umfassend auf die Prüfung zum Ausbilder vorbereitet, können Sie sich mindestens sechs Wochen vor dem favorisierten Prüfungstermin bei der IHK anmelden.

Theoretische Prüfung

Die theoretische Prüfung beinhaltet eine Anzahl von Fragen, bei denen Sie im Multiple-Choice System die richtigen Fragen durch Ankreuzen bestätigen müssen. Um alle Fragen ordnungsgemäß zu beantworten, haben Sie drei Stunden Zeit. Zum Bestehen der theoretischen Prüfung müssen Sie mindestens fünfzig Punkte erzielen. Waren Sie erfolgreich, können Sie sich in wenigen Wochen auf die Einladung zur praktischen Prüfung freuen.

Praktische/mündliche Prüfung

Hier können Sie zwischen einer Präsentation oder der Durchführung einer Ausbildungssituation entscheiden.

Die mündliche Präsentation läuft in dem Sinne ab, dass Sie der Prüfungskommission erklären, wie Sie eine Unterweisung anhand eines Beispiels im Unternehmen durchführen würden.

Bei der zweiten Möglichkeit stellen Sie eine typische Alltagssituation im Arbeitsleben eines Ausbilders in einer Art Rollenspiel dar. Für beide Varianten stehen Ihnen ungefähr dreißig Minuten zur Verfügung. Auf den ersten Blick ähneln sich beide Varianten sehr beherbergen beim genauen Hinsehen jedoch verschiedene Anforderungen, die Sie beachten sollten.

  • Präsentation einer Ausbildungssituation:

Haben Sie sich für die Präsentation entschieden, so unterteilt sich diese Art der praktischen Prüfung in zwei Teile. Im ersten Abschnitt müssen Sie einen Vortrag über eine alltägliche berufstypische Situation vorbereiten. Für die mündliche Präsentation stehen Ihnen fünfzehn Minuten zur Verfügung.

Anschließend kommt es zu einem Fachgespräch mit demselben Zeitfenster. Seien Sie gut vorbereitet, da es zu Fragen vonseiten des Prüfers kommt und ein perfekter Vortrag noch längst nicht das angestrebte Prüfungsergebnis garantiert.

  • Durchführung einer Unterweisung anhand eines Rollenspiels:

Bei einer Unterweisung präsentieren Sie der Prüfungskommission anhand eines Rollenspiels eine täglich stattfindende Situation mit Auszubildenden. Auch hier kommt es im Anschluss zu einem Gespräch mit dem Prüfer.

Fragen Sie sich gerade, für welche Art der mündlichen Prüfung Sie sich entscheiden sollten? Auf der einen Seite ist die Wahl der Präsentation die sichere. Sie ist besser planbar. Sie agieren als Solist und müssen nicht in einem Rollenspiel mit einer weiteren Person agieren. Jedoch bedenken Sie, dass jeder einzelne Prüfer sich dessen bewusst ist und ein bisschen Risiko zu schätzen weiß. Wichtig ist und bleibt eine gute Vorbereitung! Sie ist der Schlüssel zum Erfolg und eine zufriedene Zukunft. Auf verschiedensten online Plattformen können Sie sich ausführlicher über Angebote zur Prüfungsvorbereitung informieren und beruflich durchstarten. Warten Sie nicht zu lange. Die Zukunft gehört Ihnen!

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