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Sonderveröffentlichung

Der einfachste Weg zum eigenen Einfamilienhaus mit Garten

Viele Deutsche träumen auch heute noch von einem eigenen Einfamilienhaus mit einem schönen Garten davor. Etliche Menschen sparen jahrelang einen großen Teil ihres Geldes, um sich diesen Traum irgendwann einmal zu verwirklichen.

Aschendorff Medien

Foto: Pixabay

Diese sollten sich bereits lange vor dem ersten Spatenstich Gedanken über verschiedene Faktoren machen. Dabei spielt neben der Preisklasse auch die Art der Finanzierung eine wichtige Rolle, ebenso wie die Suche und Erschließung eines Grundstücks, das Einholen der erforderlichen Genehmigung sowie der Abschluss von Versicherungen für das eigene Bauvorhaben. Worauf Bauherren dabei achten sollten, das möchten wir Ihnen in dem folgenden Artikel verraten.

Der finanzielle Rahmen ist entscheidend

Bei einem Hausbau spielen die verfügbaren finanziellen Mittel eine wichtige Rolle. Mithilfe von Bausparverträgen oder Sparplänen ersparen sich viele Bauherren über viele Jahre das benötigte Eigenkapital für eine anschließende Baufinanzierung. Demnach bestimmt das Budget, welches einem jeden Monat zur Verfügung steht, die spätere Finanzierungssumme ganz entscheidend mit. Bauherren, die den Markt ständig beobachten, haben die Möglichkeit, das eigene Vorhaben zu einem günstigen Zeitpunkt zu realisieren, zum Beispiel wenn die Hypothekenzinsen gerade besonders niedrig sind. Auf verschiedenen Webseiten finden zukünftige Bauherren viele hilfreiche Tipps in Bezug auf die Finanzierung eines Bauvorhabens sowie zu vielen weiteren Themen rund um das zukünftige Eigenheim mit Garten.

Suche und Erschließung eines Grundstücks

Die Lage des Grundstücks, auf dem das eigene Einfamilienhaus errichtet werden soll, stellt für die meisten Bauherren ebenfalls einen entscheidenden Faktor dar. Dabei sollten unter anderem die in der Nähe vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten, Schulen sowie die Verkehrsanbindung und das Angebot an Arbeitsstellen in der Region berücksichtigt werden. Denn all das wirkt sich später auf dem Gesamtwerk der jeweiligen Immobilie aus. Hat man einen entsprechenden Baugrund identifiziert, muss im nächsten Schritt geprüft werden, ob das eigene Bauvorhaben dort umgesetzt werden kann. Viele Bebauungspläne untersagen zum Beispiel bestimmte Dachformen oder schränken die Materialien ein, die für den Hausbau verwendet werden dürfen. Erst wenn ein Grundstück vollständig erschlossen und die Kosten hierfür vollständig beglichen sind, können sich Bauherren endlich eingehender mit dem eigenen Bauvorhaben beschäftigen.

Entscheidung über die Bauart

Herrscht einmal Klarheit, wo das eigene Bauvorhaben realisiert wird, geht es an die Planung des Eigenheims. Dabei müssen sich Bauherren zunächst für eine Bauart entscheiden, wofür ein Fertighaus die günstigste Lösung darstellt. Dieses ist, was die Anschaffung betrifft, deutlich günstiger als ein Hausbau nach eigenen Vorstellungen und Bauherren profitieren hierbei von einer kurzen Doppelbelastung aus Miete und Immobilienfinanzierung, ehe das Eigenheim bezogen werden kann. Darüber hinaus sollte bei der Planung eines Eigenheims auch immer mit den verwendeten Energieträgern beschäftigen, unter denen bei sämtlichen Bauarten frei gewählt werden kann, wobei man sich zwischen Gas, Öl, Holz, Erdwärme und Strom entscheiden kann.

Vorbereitungen und Genehmigungen

Bereits vor den eigentlichen Baubeginn gibt es für Bauherren einiges mit den zuständigen Behörden zu klären. So muss zum Beispiel zunächst der Bauantrag von dem zuständigen Architekten oder dem Bauträger eingereicht werden und bevor keine Baugenehmigung erteilt wurde, darf nicht mit dem Bau begonnen werden. Vorbereitungen können allerdings bereits während dieser Zeit getroffen werden, sodass diese erledigt sind, wenn die erforderliche Baugenehmigung endlich vorliegt.

Versichern Sie Ihr Bauvorhaben umfassend

Sobald ein Bauherr ein Grundstück erwirbt, trägt dieser ein Risiko, welches mit einer Haftpflichtversicherung gegen Schäden versichert werden kann, die durch einen Dritten verursacht wurden. Zudem sollten Bauherren während der Bauphase eine Bauleistungsversicherung abschließen, durch die Schäden abgesichert werden, die auf einer Baustelle entstehen. Darüber hinaus sind auf diese Weise auch Materialien oder Geräte, die bereits fest mit dem Bau verbunden sind, gegen Diebstahl versichert. Für lose auf der Baustelle hinterlassene Werkzeuge oder Materialien muss dagegen eine separate Diebstahlversicherung abgeschlossen werden. Allerdings sollte der Bruch von Glas durch eine gute Bauleistungsversicherung immer abgesichert sein. Und nicht zuletzt sollten Bauherren immer auch eine Unfallversicherung abschließen, sofern Freunde oder Verwandte auf der Baustelle mitarbeiten. Denn auf einer Baustelle kann es ganz leicht zu Unfällen kommen, weshalb eine Unfallversicherung für den Bauherren, dessen Angehörige und seine Helfer einen wichtigen Beitrag zu der dortigen Sicherheit leistet. Mit einem derartigen Versicherungspaket können Bauherren dem 1. Spatenstich, ganz entspannt, entgegensehen und brauchen sich um die Sicherheit der Baustelle und aller Beteiligten keine Sorgen zu machen.

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