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Fachkraft für Arbeitssicherheit: Was bringt die Ausbildung in Unternehmen für Vorteile

Die Tätigkeit der Fachkraft für Arbeitssicherheit kann von internen oder externen Sicherheitsfachkräften ausgeführt werden. Wie sinnvoll es für Unternehmen ist, eigene Fachkräfte für Arbeitssicherheit auszubilden und was sind die Vorteile für das Unternehmen und den Mitarbeitenden, der diese Rolle ausführt? Das haben wir uns gemeinsam mit Arbeitsschutz24.net angesehen und hier zusammen getragen.

Aschendorff Medien

Foto: Colourbox

Was tut eine Fachkraft für Arbeitssicherheit?

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit (kurz: FASI) berät den Arbeitgeber in Fragen der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten und unterstützt gegebenenfalls die Umsetzung bestimmter Maßnahmen. Insbesondere ist die FASI zuständig für:

- Ermitteln und Beurteilen von Unfall- und Gesundheitsgefahren im Betrieb
- Vorbereiten und Gestalten sicherer und gesundheitsgerechter Arbeitssysteme
- Aufrechterhalten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Betrieb

Fachkräfte für Arbeitssicherheit können intern angestellt sein oder extern als Dienstleister für das Unternehmen tätig werden.

Wer darf Fachkraft für Arbeitssicherheit werden?

Wer eine entsprechende Fachkunde vorweisen kann, der darf FASI werden - das schreiben die Berufsgenossenschaften in Ihren DGUV Vorschriften vor. Das bedeutet, dass jeder neben seiner beruflichen Qualifikation als Ingenieur, Techniker, Meister oder nach zweijähriger praktischer Tätigkeit einen Ausbildungslehrgang zur Fachkraft für Arbeitssicherheit absolviert haben muss.

Im Regelfall beauftragen Unternehmen externe Fachkräfte, gerade für kleinere Betriebe ist diese Lösung sinnvoll. Größere Betriebe allerdings sollten sich gut überlegen ob es sich lohnt, eine eigene Fachkraft für Arbeitssicherheit auszubilden.

Vorteile der internen Fachkraft für Arbeitssicherheit

Viele Gründe sprechen für Unternehmen, eine eigene Sicherheitsfachkraft zu beschäftigen und in eine Ausbildung zu investieren:

- Betriebliche Kenntnisse
- Kenntnisse der Betriebsorganisation und Einbindung in diese
 - internes Vertrauensverhältnis Interne Betriebsorganisation
- Anwesenheit vor Ort

Durch die Einbindung der Sicherheitsfachkraft in das Team der Mitarbeiter und Führungskräfte ist es der FASI möglich, maßgeschneiderte Problemlösungen unter Berücksichtigung betrieblicher Belange zu finden. Externen Fachkräften für Arbeitssicherheit fehlen wichtige betriebliche Erfahrungen häufig. Synergieeffekte durch die Nutzung interner Erfahrungen können mit einer externen FASI nicht stattfinden. Ähnlich verhält es sich mit dem Vertrauensverhältnis der Sicherheitsfachkraft zu anderen Mitarbeitenden. Durch den persönlichen Kontakt als Belegschaftsmitglied fällt es den Angehörigen eines Betriebes leichter, etwaige Probleme anzusprechen. Zum Beispiel können soziale Probleme wie Suchterkrankungen in Angriff genommen werden oder eine bessere Prävention im Vorfeld durch permanente Beobachtung stattfinden. Auch der Kontakt zu jeweiligen Betriebs- oder Personalräten durch die Sicherheitsfachkraft kann sich vorteilhaft auf Unternehmen auswirken.

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