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Hertha-Investor stammt aus Rahden

Lars Windhorst macht Kasse bei Fyber

Berlin (dpa)

Der aus Rahden im Kreis Minden-Lübbecke stammende Hertha-Investor Lars Windhorst (44) hat sieben Jahre nach der Übernahme des Berliner Start-up-Unternehmens Fyber sein Investment mit seiner britischen Tennor Holding vergoldet.

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Lars Windhorst Foto:

Für 600 Millionen US-Dollar (rund 500 Mio Euro) wird der texanische Konzern Digital Turbine Inc. mehr als 90 Prozent der Fyber-Anteile von Tennor übernehmen, kündigte das Windhorst-Unternehmen an. Windhorst war 2014 mit seiner Firma RNTS Media für rund 160 Millionen Euro bei Fyber eingestiegen. Fyber ist ein Berliner Technologie-Anbieter, der Werbung gezielt auf mobile Endgeräte bringt und Tools für die Vermarktung von Apps entwickelt.

Windhorst erklärte, durch den Zusammenschluss mit Digital Turbine erreichten die beiden Unternehmen nun eine Größe, um auch im globalen Markt Anbieter sein zu können.

Tennor ist vor allem bekannt, weil das Unternehmen 2019 beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC für 224 Millionen Euro 49,9 Prozent der GmbH & Co. KGaA erworben hatte. Im Juli 2020 steckte Tennor weitere 150 Millionen Euro in den Bundesligisten und stockte damit seine Anteile auf 66,6 Prozent auf.

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