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Umfrage: zwei Dritteln der Bürger verdirbt die Maske den Einkaufsspaß

Maskenpflicht bremst Einkaufslust

Allensbach (dpa/WB). Die Maskenpflicht beim Einkaufen erweist sich einer repräsentativen Umfrage des Instituts Allensbach zufolge als Konsumbremse.

Die Mehrheit der Bürger findet den Mund-Nasen-Schutz „nervig“ und geht deshalb seltener einkaufen und in Restaurants essen. Foto: dpa

„Zwei Dritteln der Bürger verdirbt die Maske den Einkaufsspaß; sie kaufen daher zurzeit nur das Nötigste“, erklärte Instituts-Leiterin Renate Köcher in einem Beitrag für die „Wirtschaftswoche“. Auch Gastronomiebesuche, die eigentlich drei Viertel der Menschen gerne unternehmen, machen unter den aktuellen Bedingungen nur 24 Prozent der Befragten.

Die Mehrheit der Bürger findet den Mund-Nasen-Schutz vor allem „nervig“. Gleichwohl halten die Pflicht zwei Drittel der Befragten für sinnvoll und nützlich. Die Demoskopen hatten gefragt, ob die Bürger die Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr eher beruhigend oder nervig finden. 37 Prozent urteilten mit „nervig”, 30 Prozent mit „beruhigend” und für 29 Prozent ist die Maske im Gesicht sowohl nervig als auch beruhigend. Was die Umfrage auch zeigt: Vor allem jüngere Menschen empfinden die Maske als störend. Ältere sehen eher den Sicherheitsaspekt.

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